Veranstaltung

Donnerstag, 08.06.06 / 20.00 Uhr

Martin Mosebach

Das epische Haus

Essayreihe "Betrifft:"


Martin Mosebach gehört zu den bedeutendsten deutschen Autoren und Essayisten der Gegenwart. Soeben erschien der Essayband Schöne Literatur, letztes Jahr der große Roman Das Beben - »eine funkelnde, wunderbar ironische Geschichte von Orient und Okzident (Die Zeit)«. Seinen Essay in der Reihe Betrifft: widmet Mosebach dem Verhältnis von Architektur und Roman: »Ich möchte von Fèz sprechen als einer gebauten Form von Literatur, als einem in Stein angelegten Prinzip literarischer Erfahrung. Wann immer ich in der Stadt spazieren ging - über Wochen hinweg nicht ein einziges Mal, ohne mich zu verirren - , war mir, als ginge ich in einem großen Roman spazieren, einem Werk von Balzac, Proust oder Doderer oder der den Arabischen Nächten nachgebildeten Handschrift von Saragossa des Grafen Potocki. Große Romane sind Bücher, die man irgendwo aufschlagen und zu lesen beginnen kann, ohne den Stand der Handlung kennen zu müssen.« (M. Mosebach)

In Zusammenarbeit mit der Stuttgarter Zeitung
Eintritt: Euro 7,-/5,-/3,50


  • Essay und Gespräch
  • Tim Schleider (Moderation)

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