Veranstaltung

Montag, 21.10.13 / 18.00 Uhr

Stefan Schomann

Am Anfang war ein Buch


„Eine Erinnerung an Solferino“ nannte der Genfer Henry Dunant seine im Selbstverlag 1862 veröffentliche Darstellung der Ereignisse auf dem Schlachtfeld von Solferino. Dieses Buch führte wenige Zeit später dazu, dass in Stuttgart am 12. November 1863 die weltweit erste nationale Rotkreuz-Gesellschaft gegründet wurde. Durch die Initiative des Pfarrers Christoph Ulrich Hahn, dem Begründer des Württembergischen Sanitätsvereins, begann eine einzigartige Institution mit ihrer Arbeit, die aus der Gesellschaft nicht mehr wegzudenken ist. Das Rote Kreuz hat seit 150 Jahren das Mandat der Staatengemeinschaft, Menschlichkeit in Konflikt- und Katastrophensituationen aufrecht zu erhalten und das humanitäre Völkerrecht weiter zu entwickeln. Ziel war und ist es bis heute, Menschen unabhängig von ihrer ethnischen Herkunft, ihrer Religion oder ihrer politischen Einstellung in Notsituationen neutrale Hilfe zukommen zu lassen, allein nach dem Maß ihrer Not. Anlässlich des 150-Jahre-Jubiläums hat der Autor und Journalist Stefan Schomann das Buch „Im Zeichen der Menschlichkeit“ geschrieben, das an diesem Abend erstmals vorgestellt wird: eine Gesamtdarstellung zur Geschichte des DRK, die auf Augenzeugenberichte von Helfern und Helferinnen quer durch 150 Jahre europäischer Geschichte zurückgreift und auch Henry Dunants Stuttgarter Jahre und seine hiesigen Unterstützer thematisiert.

In Kooperation mit dem DRK Stuttgart


  • 150 Jahre Deutsches Rotes Kreuz, Buchpremiere
  • Christian Schad (Moderation)
  • Veranstalter: Aktionsbündnis für Direkte Demokratie

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