Veranstaltung

Montag, 23.04.12 / 20.00 Uhr

Friedrich Christian Delius

Als die Bücher noch geholfen haben


Am "Welttag des Buches" ist Friedrich Christian Delius mit seinem neuen Werk "Als die Bücher noch geholfen haben" zu Gast. Über diese "Biographischen Skizzen" diskutiert er mit Helmut Böttiger, der auf der Leipziger Buchmesse gerade mit dem renommierten Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik ausgezeichnet wurde. Welches war der verrückteste Moment in der Literaturgeschichte seit 1945? Warum verliebte sich ein junger deutscher Autor in Susan Sontag? Wie veränderten die Schüsse der sechziger Jahre die Sprache? Wie spielte Rudi Dutschke Fußball? Warum klagte ein Konzern wie Siemens gegen eine Satire? Wie wurde Literatur durch die Berliner Mauer geschmuggelt? Seit fast fünf Jahrzehnten ist Friedrich Christian Delius Akteur und Beobachter des deutschen Geisteslebens. Schon mit einundzwanzig las er vor der Gruppe 47, wurde wenige Jahre später Lektor bei Wagenbach, dann bei Rotbuch. Er erlebte Sternstunden und Tiefpunkte der Linken sowie ihre Zerrissenheit angesichts des beginnenden RAF-Terrors.

Gefördert von der Wüstenrot Stiftung


  • Lesung und Gespräch
  • Helmut Böttiger (Moderation)

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