Donnerstag 15.11.07 20.00 Uhr

Das Mädchenschiff

Lesung und Gespräch
Moderation: Anat Feinberg
Deutsche Lesung: Stella Jürgensen
Eine junge Israelin tritt ihren Wehrdienst auf einem Fortbildungsstützpunkt für höhere Offiziere an. Die Kaserne gleicht einem Schiff, das die Mädchen für zwei Jahre auf ein fremdes Meer entführt. Träume von Karriere, Liebe und Familie sind an der Gangway abzugeben - denn in den Waffenkammern, Schreibstuben und Schlafsälen sind die jungen Rekrutinnen den Offizieren schutzlos ausgeliefert. Michal Zamirs Roman "handelt nicht nur von sexueller Belästigung, sondern berichtet von einer umfassenderen weiblichen Erfahrung - existenzieller Belästigung -, und das mit Mut und Humor" (Schiri Lev Arie, Ha´aretz). Michal Zamir wurde 1964 in Tel Aviv geboren und ist die Tochter von Zvi Zamir, der zur Zeit des Münchner Attentats von 1972 den Mossad führte. Sie hat als Achtzehn- bis Zwanzigjährige ihren Armeedienst abgeleistet. Das Mädchenschiff sei nicht autobiographisch, sagt sie, aber trotzdem habe sie zwanzig Jahre gebraucht, ehe sie dieses Buch schreiben konnte. Michal Zamir lebt mit ihrer Tochter in Tel Aviv.
In Zusammenarbeit mit der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württemberg

Eintritt EUR 8,-/6,-/4,-
Programm Literaturhaus Stuttgart
veranstaltungen
Montag
16.09.19
19.30 Uhr
Theodor Storm: "Der Schimmelreiter“
Ulrike Draesner, John von Düffel
Dienstag
17.09.19
19.30 Uhr
Vor allem eine Liebesgeschichte
Arno Geiger, Aris Fioretos
26.10.19
bis
06.11.19
Membrane in Ouaga / Burkinafaso