Dienstag 23.01.07 20.00 Uhr

Donau abwärts

Lesung und Gespräch
Was ist das für ein Kerl? Dieser Onkel, den alle nur Roberto nennen, bis auf den Vater, der diesen Namen überhaupt nicht in den Mund nimmt. Irgendeine Tante hatte ihn in die Familie gebracht, den geheimnisvollen Roberto, der zusammen mit dem halbwüchsigen Esterházy, genannt Murkel, die erste Donaureise unternimmt. - Péter Esterházy liest aus seinem frühen Roman Donau Abwärts, der ursprünglich 1992 erschien und nun soeben neu aufgelegt wurde. Auch aus seinem jüngsten Buch, Deutschlandreise im Strafraum, präsentiert er ausgewählte Passagen. Peter Esterházy, der mit seiner Familie in Budapest lebt, gilt als einer der bedeutendsten Autoren Ungarns. Für seine Romane Harmomia Caelestis und Verbesserte Ausgabe wurde er 2004 mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. Das abendliche Gespräch führt Esterházy mit der Autorin Zsuzsa Bánk, von der 2002 der Roman Der Schwimmer erschien und 2005 der Erzählband Heißester Sommer. Zusuzsa Bánk lebt in Frankfurt/Main. Für ihre Bücher erhielt sie bereits zahlreiche Preise, u.a. 2004 den Adelbert von Chamisso Preis der Robert Bosch Stiftung.
In Zusammenarbeit mit dem Kulturinstitut der Republik Ungarn
Mit Unterstützung der Robert Bosch Stiftung

Eintritt: Euro 7,-/5,-/3,50
Programm Literaturhaus Stuttgart
veranstaltungen
Donnerstag
26.07.18
20.00 Uhr
Hier ist es schön
Annika Scheffel
Sonntag
29.07.18
22.00 Uhr
Kino auf der Burg – Die göttliche Ordnung
Montag
06.08.18
17.30 Uhr
Walter Nowak bleibt liegen von Julia Wolf
Freitag
21.09.18
19.30 Uhr
Erich Kästner: Emil, die Detektive und das doppelte Lottchen
Ulrike Draesner, John von Düffel
Freitag
05.10.18
19.30 Uhr
Who cares? Schreibende zwischen Kreativität und Elternschaft
Antonia Baum, Ralf Brönt, Anke Stelling
Dienstag
16.10.18
19.30 Uhr
Das weibliche Prinzip
Meg Wolitzer
Donnerstag
18.10.18
19.30 Uhr
Wir hatten Großes vor / Leistungscheck
Lydia Daher, Daniel Schröteler, Miriam Meckel, Nina Verheyen
Donnerstag
15.11.18
19.30 Uhr
Christa Wolf: Kassandra
Ulrike Draesner, John von Düffel