Montag 24.09.18 19.30 Uhr

Spiegeljahre

Buchpremiere, Lesung und Gespräch
Moderation: Wieland Backes
Zu seinem 80. Geburtstag am 21. Dezember dieses Jahres legt Felix Huby seinen dritten autobiografischen Roman »Spiegeljahre« vor: Christian Ebinger alias Felix Huby arbeitet seit 1972 als Korrespondent für den »Spiegel« in der Stuttgarter Redaktion. Gleich zu Beginn hat er Baden-Württembergs spektakulären Atommüllfall zu recherchieren und wird zum wichtigen Berichterstatter über die Verbrechen der Baader-Meinhof-Gruppe. Beim Stammheim-Prozess ist er ganz nah dran, auch als Jean Paul Sartre nach Stammheim kommt und als Terroristen das Flugzeug »Landshut« kapern und die Freilassung der Baader-Meinhof-Gruppe erzwingen wollen. Er berichtet über die Suizide der RAF-Mitglieder und ist jener Journalist, der wenig später den baden-württembergischen Ministerpräsidenten Hans Karl Filbinger mit dessen Kriegsgerichtsurteil konfrontiert. Dessen berühmt-berüchtigter Satz »Was damals Recht war, kann heute nicht Unrecht sein« wird ihn sein Amt kosten. Indes versucht seine Frau ihn als stellvertretenden Chefredakteur nach Ulm zurückzuholen. Doch alle Pläne werden obsolet, als sein kleiner Sohn ums Leben kommt – eine Erschütterung, die ihn zwingt, sein Leben nochmal neu zu befragen. Geboren 1938 in Dettenhausen bei Tübingen, war Felix Huby bis 1979 Journalist, zuletzt beim "Spiegel". Seitdem lebt er als freier Schriftsteller, Autor von Kinderbüchern, Kriminalromanen, Sachbüchern und 34 Fernseh-"Tatorten" mit den Kommissaren Bienzle, Palü, Heiland und Schimanski.
Bild: Spiegeljahre - Felix HubyBild: Spiegeljahre - Felix HubyBild: Spiegeljahre - Felix HubyBild: Spiegeljahre - Felix HubyBild: Spiegeljahre - Felix Huby
© Simon Adolphi
Programm Literaturhaus Stuttgart
veranstaltungen
Montag
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19.30 Uhr
Der schmale Grat des Lebens
Edzard Reuter
Mittwoch
19.12.18
20.00 Uhr
Schlittschuhlaufen - Eiswelt Stuttgart
Mittwoch
19.12.18
20.00 Uhr
Kammer Lesung
Clemens Setz
Donnerstag
20.12.18
19.30 Uhr
Dämmer und Aufruhr
Bodo Kirchhoff
Montag
07.01.19
19.00 Uhr
Über "Verzeichnis einiger Verluste" von Judith Schalansky
Montag
14.01.19
19.30 Uhr
Falsches Rot
Dieter M. Gräf, Martin Schulz
Dienstag
15.01.19
19.30 Uhr
Afrotopia
Felwine Sarr
Mittwoch
16.01.19
19.30 Uhr
„Das Innere wird durch die äußeren Umstände nicht berührt" - Hanne Trautwein und Hermann Lenz. Der Briefwechsel 1937-1946
Iris Wolff, Rainer Moritz
Freitag
18.01.19
19.30 Uhr
Zweimal die ganze Welt umrundet - Reisende Frauen vom 4. bis ins 20. Jahrhundert
Inge Utzt
Montag
21.01.19
19.30 Uhr
Gottfried Benn: „ Kleine Aster – Gedichte und Prosa“
Ulrike Draesner, John von Düffel
Dienstag
22.01.19
19.30 Uhr
Verzeichnis einiger Verluste
Judith Schalansky
Mittwoch
23.01.19
19.30 Uhr
Die Röte des Rot von Technicolor - Über die Ikonographie des Terrors
Frank Witzel, Gerhard Poppenberg
Donnerstag
24.01.19
19.30 Uhr
Tier werden
Teresa Präauer
Freitag
25.01.19
19.00 Uhr
Doors of Perception – Ekstase in der Literatur & Literatur als Ekstase
Navid Kermani, Carl Hegemann, Manfred Heinfeldner, Robert Stadlober, Kat Kaufmann, Albert Ostermaier, Luke Wilkins
Montag
28.01.19
19.00 Uhr
Schreibzirkel junger Autor*innen
Montag
28.01.19
19.30 Uhr
Nachtleuchten
María Cecilia Barbetta
Donnerstag
31.01.19
19.30 Uhr
Bildakte
Horst Bredekamp