Montag 02.07.18 20.00 Uhr

Mansplaining

Veranstaltungsreihe: I am not. Feminismus in Literatur, Kultur und Gesellschaft
Lesung und Gespräch
Moderation: Annette Bühler-Dietrich
"Wenn Männer mir die Welt erklären" – der Erfolgstitel der amerikanischen Essayistin und Feministin ging um die Welt und trifft bis heute einen zentralen Nerv: Scharfsinnig analysiert sie männliche Überheblichkeit in der Verständigung zwischen Männern und Frauen und erläutert Mechanismen des "mansplaining", die im Alltag oft stillschweigend akzeptiert werden. Damit greift Rebecca Solnit bereits 2014 die wesentlichen Punkte der aktuellen #MeToo-Debatte auf. In ihrem neuen Buch «Die Mutter aller Fragen» (2017) setzt Rebecca Solnit ebenso scharfsichtig wie humorvoll ihre Erkundung der heutigen Geschlechterverhältnisse fort. Sie erklärt dabei unter anderem, warum die Geschichte des Schweigens untrennbar mit der Geschichte der Fragen verknüpft ist. Einem Mann, der sich selbst gern reden hört, steht in den meisten Fällen (mindestens) eine Frau gegenüber, die schweigt. Rebecca Solnit nimmt das Wort in die Hand.

In Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Amerikanischem Zentrum
Bild: Mansplaining - Rebecca SolnitBild: Mansplaining - Rebecca SolnitBild: Mansplaining - Rebecca SolnitBild: Mansplaining - Rebecca Solnit
© Simon Adolphi
Programm Literaturhaus Stuttgart
veranstaltungen
Donnerstag
26.07.18
20.00 Uhr
Hier ist es schön
Annika Scheffel
Sonntag
29.07.18
22.00 Uhr
Kino auf der Burg – Die göttliche Ordnung
Montag
06.08.18
17.30 Uhr
Walter Nowak bleibt liegen von Julia Wolf
Freitag
21.09.18
19.30 Uhr
Erich Kästner: Emil, die Detektive und das doppelte Lottchen
Ulrike Draesner, John von Düffel
Freitag
05.10.18
19.30 Uhr
Who cares? Schreibende zwischen Kreativität und Elternschaft
Antonia Baum, Ralf Brönt, Anke Stelling
Dienstag
16.10.18
19.30 Uhr
Das weibliche Prinzip
Meg Wolitzer
Donnerstag
18.10.18
19.30 Uhr
Wir hatten Großes vor / Leistungscheck
Lydia Daher, Daniel Schröteler, Miriam Meckel, Nina Verheyen
Donnerstag
15.11.18
19.30 Uhr
Christa Wolf: Kassandra
Ulrike Draesner, John von Düffel