Sonntag 24.06.18 20.00 Uhr

Über 'Erdbeben. Träume'

Gespräch, Musik und Texte
Libretto von Marcel Beyer nach Heinrich von Kleist "Erdbeben von Chili"

Die letzte Premiere der Ära Wieler an der Oper Stuttgart ist eine Uraufführung. Für dieses Abschiedsereignis haben Wieler und sein Chefdramaturg Sergio Morabito nochmals weit aus- und zugleich große Literatur und Autoren ins Boot geholt. Im Auftrag der Oper Stuttgart komponiert Toshio Hosokawa, einer der bedeutendsten japanischen Komponisten, eine Oper nach Heinrich von Kleists Novelle "Das Erdbeben in Chili" (1807). Als Librettist konnte der Georg-Büchner- und Kleist-Preisträger, Lyriker, Erzähler und Essayist Marcel Beyer gewonnen werden, dessen Sprache unerhört präzise und hochmusikalisch zugleich ist. Mit ihr lotet er in seinen Romanen, Essay- und Gedichtbänden immer wieder neu katastrophische Ereignisse und ihre Verbindungslinien in der europäischen Geschichte aus. Eine Woche vor der Uraufführung "Erdbeben. Träume" stellen Marcel Beyer und Mitglieder des Produktionsteams im Literaturhaus das Sprachkunstwerk seines Librettos vor.

In Zusammenarbeit mit der Oper Stuttgart
Bild: Über 'Erdbeben. Träume' - Marcel BeyerBild: Über 'Erdbeben. Träume' - Marcel BeyerBild: Über 'Erdbeben. Träume' - Marcel BeyerBild: Über 'Erdbeben. Träume' - Marcel Beyer
© Simon Adolphi
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