Freitag 12.05.17 20.00 Uhr

Literatur und Selbsterfahrung

Veranstaltungsreihe: Literatur und ihre Vermittler
Lesung und Gespräch
Moderation: José F. A. Oliver
„Schreiben ist immer auch Autoreflexion. Man verbringt viel Zeit mit seinem Ich.“ Arne Rautenberg

Über Literatur und Selbsterfahrung sprechen der Schriftsteller und Künstler Arne Rautenberg und Stephan Porombka, Professor für Texttheorie und Textgestaltung an der Universität der Künste Berlin. Zwischen November 2015 und Juni 2017 treffen in der Reihe „Literatur und ihre Vermittler“ zehn bedeutende SchriftstellerInnen auf ebenso namhafte WissenschaftlerInnen. Ausgangspunkt ist ein Essay zum Thema Selbsterfahrung, den Arne Rautenberg für diesen Abend verfasst hat: Inwieweit ist Literatur Selbsterfahrung? Wie kathartisch ist Schreiben? Müssen Autoren besonders selbsterfahrene Wesen sein? Arne Rautenberg, 1967 in Kiel geboren, schreibt Gedichte, Hörstücke, Essays, Romane und arbeitet für verschiedene Feuilletons. Darüber hinaus arbeitet er im bildkünstlerischen Bereich an visueller Poesie und großflächigen Schriftinstallationen. Für seine Kindergedichte, zuletzt erschien 2016 Unterm Bett liegt ein Skelett. Gruselgedichte für Kinder, wurde er jüngst mit dem Josef-Guggenmoos-Preis ausgezeichnet. Seit 2006 ist er Lehrbeauftragter an der Muthesius-Kunsthochschule in Kiel. Stephan Porombka, studierter Germanist, Politik- und Theaterwissenschaftler, hat an der Universität Hildesheim den Studiengang Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus mitentwickelt und -geleitet. Neben seiner heutigen Tätigkeit an der Universität der Künste Berlin, ist Stephan Porombka seit März 2015 mit seiner Kolumne „Professors Praxis“ regelmäßiger Gastautor in der Wochenzeitung Die ZEIT. 2013 erschien im Berliner Frohmann Verlag die Publikation "Der Letzte macht das Buch aus", in der 140 Tweets zum Untergang der Printkultur, die er regelmäßig unter @stporombka im Netz veröffentlicht, in gedruckter Form vorgelegt werden.

Die Veranstaltungsreihe Literatur und ihre Vermittler wird gefördert durch die Robert Bosch Stiftung und die Breuninger Stiftung Stuttgart.
Programm Literaturhaus Stuttgart
veranstaltungen
Dienstag
22.10.19
19.30 Uhr
Gegen Morgen
Deniz Utlu
Mittwoch
23.10.19
18.30 Uhr
Masters of Virtual Worlds
Benjamin Rudolph, Christoph Rasulis
Donnerstag
24.10.19
19.30 Uhr
Der von den Löwen träumte & Wie ich Klavier spielen lernte
Hanns-Josef Ortheil
26.10.19
bis
06.11.19
Membrane in Ouaga / Burkinafaso
Sonntag
27.10.19
20.00 Uhr
Kintsugi
Miku Sophie Kühmel
Mittwoch
30.10.19
19.30 Uhr
Miroloi
Karen Köhler
Mittwoch
06.11.19
19.30 Uhr
Umkämpfte Zone: Mein Bruder, der Osten und der Hass
Ines Geipel
Donnerstag
07.11.19
19.30 Uhr
Ödön von Horváth: »Kasimir und Karoline«
Ulrike Draesner, John von Düffel
Sonntag
10.11.19
17.00 Uhr
Der Apfelbaum
Christian Berkel
Montag
11.11.19
19.30 Uhr
Metropol
Eugen Ruge
Dienstag
12.11.19
19.30 Uhr
Wenn dein Land nicht mehr dein Land ist
Ece Temelkuran
Samstag
16.11.19
20.00 Uhr
hell/dunkel
Julia Rothenburg
Sonntag
17.11.19
11.00 Uhr
Bücherfreundin 2019
ChrisTine Urspruch
Montag
18.11.19
19.30 Uhr
Die Nacht war bleich, die Lichter blinkten
Emma Braslavsky
Mittwoch
20.11.19
19.30 Uhr
Der Tunnel
Abraham B. Jehoshua
Donnerstag
21.11.19
19.30 Uhr
Trio NorgeO: Klang & Poesie, nordöstlich
Russudan Meipariani, Aashild Vertus, Andreas Ulvo
Freitag
22.11.19
19.30 Uhr
Auf dem Seil
Terézia Mora
Mittwoch
27.11.19
20.00 Uhr
Der Araber von morgen
Riad Sattouf
Donnerstag
28.11.19
19.30 Uhr
Irmgard Keun: »Das kunstseidene Mädchen«
Ulrike Draesner, John von Düffel
Freitag
29.11.19
19.30 Uhr
Das Gedicht jenseits der künstlerischen Komfortzone
José F. A. Oliver, Lütfiye Güzel
Samstag
30.11.19
20.00 Uhr
Ja heißt ja und …
Carolin Emcke