Donnerstag 15.09.16 20.00 Uhr

Der Terror und seine Geschichte

Veranstaltungsreihe: Wie wir leben können: Terror, Texte, Wirklichkeiten
Deutsche Buchpremiere und Gespräch
Moderation: Jörg Armbruster
Übersetzung: Stephan Egghart
Als einer der bedeutendsten Soziologen Frankreichs und Kenner der arabischen Welt, des politischen Islam und des radikalen Islamismus untersucht Gilles Kepel die Fehler Frankreichs, die zum Entstehen einer neuen Generation von Dschihadisten beitrugen. Mit seinem neuen Buch »Terror in Frankreich. Der neue Dschihad in Europa«, übersetzt von Werner Damson, legt er eine Analyse über die Ursprünge des Dschihad vor. In der fortgesetzten wirtschaftlichen, sozialen und politischen Ausgrenzung großer Teile der muslimischen Bevölkerung Frankreichs sieht Kepel den Nährboden für die Agitation junger Muslime durch radikale Islamisten. »Frankreich ist das größte arabische Land in Europa, aber Frankreich tut von allen europäischen Gesellschaften am wenigsten für die Eingliederung«, stellt Kepel im Gespräch mit der FAZ im Januar dieses Jahres in Rechnung. Zur gleichen Zeit verstärken die Wahlsiege des Front National die Polarisation der Gesellschaft, in Deutschland sehen wir uns mit den Wahlsiegen der AfD konfrontiert. Die Fäden dieser europäischen Herausforderung zu entwirren, ist Anlass für ein Gespräch mit Gilles Kepel und Huda Zein, Dozentin an der Universität Köln, die u.a. zu Individualisierungs- und Identitätsdebatten in arabischen Gegenwartsgesellschaften arbeitet und über arabische Kulturen und Gesellschaften aus sozialphilosophischer Sicht nachdenkt.

In Kooperation mit dem Fritz-Erler-Forum der Friedrich-Ebert-Stiftung
Weitere Partner: Institut francais und Hospitalhof/Evangelisches Bildungszentrum
Bild: Der Terror und seine Geschichte - Gilles KepelBild: Der Terror und seine Geschichte - Gilles KepelBild: Der Terror und seine Geschichte - Gilles KepelBild: Der Terror und seine Geschichte - Gilles Kepel
© Heiner Wittmann
Programm Literaturhaus Stuttgart
veranstaltungen
Montag
18.02.19
19.30 Uhr
Raum ohne Fenster - Literatur und Flucht
Nather Henafe Alali, Rasha Abbas, Ilija Trojanow
Dienstag
19.02.19
19.30 Uhr
Opernintendant – Beruf und Berufung
Viktor Schoner
Mittwoch
20.02.19
19.30 Uhr
Volume#5: Sich Ausbreiten
Hanns-Josef Ortheil
Freitag
22.02.19
19.30 Uhr
A Pocketful of Rainbows
Jim Avignon
Dienstag
26.02.19
19.30 Uhr
Rüpel und Rebell - Die Erfolgsgeschichte des Intellektuellen
Hannelore Schlaffer
Donnerstag
28.02.19
19.30 Uhr
Sozialer Kapitalismus! Manifest gegen den Zerfall unserer Gesellschaft
Paul Collier
Samstag
02.03.19
20.00 Uhr
Ich kann dich hören
Katharina Mevissen
Mittwoch
06.03.19
19.30 Uhr
Eure Heimat ist unser Albtraum
Deniz Utlu, Fatma Aydemir
Donnerstag
07.03.19
19.00 Uhr
Freudianische Stunden im Literaturhaus!
Lothar Müller, Katharina Adler
Montag
11.03.19
19.00 Uhr
Patrick Modiano und die „Pflicht zur Erinnerung“
Elisabeth Edl
Montag
11.03.19
19.00 Uhr
Das hohe Haus - Roger Willemsen
Mittwoch
13.03.19
19.30 Uhr
Der schlaflose Cheng
Heinrich Steinfest
Montag
18.03.19
20.00 Uhr
Amerika - Nach einem Romanfragment von Franz Kafka
Kafka Band
Mittwoch
20.03.19
19.30 Uhr
Eine Odyssee. Mein Vater, ein Epos und ich
Daniel Mendelsohn
Montag
25.03.19
19.30 Uhr
Peng Peng Parker
Nora Gomringer, Philipp Scholz
Dienstag
26.03.19
11.00 Uhr
Hermann Hesse „Steppenwolf“
Rainer Moritz
Dienstag
26.03.19
19.30 Uhr
Das Leben ist rund! Was verbindet Fußball und Literaturkritik?
Thomas Hitzlsperger, Denis Scheck
Mittwoch
27.03.19
11.00 Uhr
J.W. von Goethe „Faust I”
Carl Philipp von Maldeghem
Mittwoch
27.03.19
19.30 Uhr
Der Fall Meursault & Zabor
Kamel Daoud
Donnerstag
28.03.19
18.00 Uhr
Vertrauensfragen – Haus der Geschichte
Freitag
29.03.19
19.30 Uhr
Herkunft
Saša Stanišić
Sonntag
31.03.19
20.00 Uhr
Milchzähne
Helene Bukowski
Dienstag
02.04.19
19.30 Uhr
Winterbergs letzte Reise und Tschechenkrieg
Jaroslav Rudiš, Jaromír 99
Donnerstag
27.06.19
00.00 Uhr
Heimat
Nora Krug