Dienstag 02.02.16 20.00 Uhr

Links leben – Erinnerungen eines Wertkonservativen

Lesung und Gespräch
"Was ich dort in der Sahelzone in Afrika erlebt habe, hat mich verändert, ich wurde und war nach vier Jahren ein anderer Mensch" Erhard Eppler

Erhard Eppler – auf knapp 90 Jahre Zeitgeschichte blickt er zurück und prägte gemeinsam mit Altbundeskanzler Helmut Schmidt oder Egon Bahr das Gesicht der SPD. Er war maßgeblicher Wegbereiter ökologischen Denkens, als führender Kopf der Grundwertekommission seiner Partei formte er deren politisches Profil, und als Gegenspieler Schmidts gehörte zu den Gegnern des NATO-Doppelbeschlusses. Bis heute greift er als unbequemer Querdenker und Ikone der Friedensbewegung in aktuelle Debatten ein, wenn es nötig ist. Nun bilanziert Eppler sein leidenschaftliches Leben als Politiker in seinem Buch "Links leben – Erinnerungen eines Wertkonservativen", ein Streifzug durch die politische Landschaft der Bundesrepublik und durch das 20. Jahrhundert. Mit ihm im Gespräch sind Muhterem Aras, Mitglied des Landtags (Bündnis 90/Die Grünen) und Claus Schmiedel, Mitglied des Landtags (SPD).
Erhard Eppler, 1926 in Ulm geboren, lebt in Schwäbisch Hall. Von 1953 bis 1961 arbeitete er als Gymnasiallehrer, seit 1956 ist er in der SPD und war Minister für wirtschaftliche Zusammenarbeit, Bundestagsabgeordneter und Landesparteichef. 1974 trat er wegen Differenzen mit Bundeskanzler Helmut Schmidt zurück. Eppler war jahrelang im Vorstand des Deutschen Evangelischen Kirchentags und für vier Jahre Kirchentagspräsident.
Bild: Links leben – Erinnerungen eines Wertkonservativen - Erhard EpplerBild: Links leben – Erinnerungen eines Wertkonservativen - Erhard EpplerBild: Links leben – Erinnerungen eines Wertkonservativen - Erhard Eppler
© Heiner Wittmann
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