Mittwoch 09.03.16 20.00 Uhr

Deutsche Opfer der argentinischen Militärdiktatur

Veranstaltungsreihe: Mythos Eternauta
Lesung und Gespräch
Moderation: Peter Burghardt
1976 putschten die argentinischen Militärs gegen die demokratisch gewählte Regierung. Nach einem vorher ausgearbeiteten Plan gingen sie gegen Hunderttausende von Oppositionellen vor und solche, die sie dafür hielten. Zehntausende wurden Opfer schwerster Menschenrechtsverletzungen, ungefähr 30.000 Menschen ließen die Militärs in geheimen Haftlagern »verschwinden«. Das Menschrechtsbündnis »Koalition gegen Straflosigkeit – Wahrheit und Gerechtigkeit für die deutschen Verschwundenen in Argentinien« hat seit 1997 100 Personen deutscher Staatsangehörigkeit bzw. von Argentiniern deutscher Abstammung ermittelt. In 34 Fällen wurde bisher durch das Bündnis Strafanzeige erstattet, darunter auch zu Elisabeth Käsemann und Héctor Germán Oesterheld. In einem Gespräch mit dem evangelischen Pfarrer und Menschenrechtler Kuno Hauck und Dr. Dorothee Weitbrecht wollen wir die Fälle deutscher bzw. deutschstämmiger Opfer während der argentinischen Militärdiktatur besprechen. Kuno Hauck wurde als Gründungsmitglied der Koalition gegen die Straflosigkeit gemeinsam mit Elsa Oesterheld, der Witwe H.G. Oesterhelds, 2004 der Bremer Solidaritätspreis verliehen. Dr. Dorothee Weitbrecht ist Vorsitzende der Elisabeth-Käsemann-Stiftung und als Nichte von Elisabeth Käsemann persönlich betroffen. Der Abend wird moderiert von Peter Burghardt, langjähriger Auslandskorrespondent für Lateinamerika der Süddeutschen Zeitung

In Zusammenarbeit mit: avant-verlag, Akademie der Künste Berlin, Forschungsprojekt erc Narrative des Terrors und Verschwindens, Elisabeth Käsemann Stiftung, Memoria Abierta, Botschaft der Republik Argentinien

Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes
Bild: Deutsche Opfer der argentinischen Militärdiktatur - Dorothee WeitbrechtBild: Deutsche Opfer der argentinischen Militärdiktatur - Dorothee WeitbrechtBild: Deutsche Opfer der argentinischen Militärdiktatur - Dorothee WeitbrechtBild: Deutsche Opfer der argentinischen Militärdiktatur - Dorothee Weitbrecht
© Sebastian Wetzel
Programm Literaturhaus Stuttgart
veranstaltungen
Dienstag
23.10.18
19.30 Uhr
Das Birnenfeld / Die Katze und der General
Nana Ekvtimishvili, Nino Haratischwili
Mittwoch
24.10.18
19.30 Uhr
Falsches Rot
Frank Witzel, Ulf Stolterfoht, Dieter M. Gräf
Freitag
26.10.18
19.30 Uhr
Die vergessene Mitte der Welt: Eine Einladung
Stephan Wackwitz, Manfred Heinfeldner, Russudan Meipariani
Dienstag
30.10.18
19.00 Uhr
Schreibzirkel Junger Autor*Innen
Montag
05.11.18
19.00 Uhr
„Der Steppenwolf“ von Hermann Hesse
Dienstag
06.11.18
19.30 Uhr
Die Wurzeln des Lebens
Richard Powers
Mittwoch
07.11.18
19.00 Uhr
Der Steppenwolf - JES Stuttgart
Mittwoch
07.11.18
19.30 Uhr
Die Live Butterfly Show
Jan Wagner
Donnerstag
08.11.18
17.00 Uhr
Die vergessene Revolution der Lyrik: Vier Außenseiter
Ulrich Keicher
Montag
12.11.18
19.30 Uhr
Lügnerin
Aylet Gundar-Goshen
Dienstag
13.11.18
19.30 Uhr
Geisterbahn
Ursula Krechel
Donnerstag
15.11.18
19.30 Uhr
Christa Wolf: Kassandra
Ulrike Draesner, John von Düffel
Sonntag
18.11.18
19.30 Uhr
Spätdienst
Martin Walser
Dienstag
20.11.18
19.30 Uhr
Süßer Ernst
A.L. Kennedy
Mittwoch
21.11.18
19.00 Uhr
Auf der Suche nach einer Kultur des Friedens.
Jean-Luc Nancy, Winfried Kretschmann
Donnerstag
22.11.18
20.00 Uhr
Am Weltenrand sitzen die Menschen und lachen – Philipp Weiss
Philipp Weiss
Montag
26.11.18
19.30 Uhr
Hochdeutschland
Alexander Schimmelbusch
Freitag
30.11.18
20.00 Uhr
Städtebau und regionale Entwicklung aus ökonomischer Perspektive
Michael Pflüger
Montag
03.12.18
19.00 Uhr
„Nicht nur zur Weihnachtszeit“ von Heinrich Böll
Mittwoch
12.12.18
20.00 Uhr
AMOK PerVers – Martin Piekar
Martin Piekar
Mittwoch
19.12.18
20.00 Uhr
Schlittschuhlaufen - Eiswelt Stuttgart