Freitag 24.04.15 20.00 Uhr

Literatur und Originalität – Wie viel Phantasie muss sein?

Veranstaltungsreihe: Literatur und ihre Vermittler
Lesung und Gespräch
Moderation: José F. A. Oliver
In der Gesprächsreihe „Literatur und ihre Vermittler“ treffen zehn bedeutende Schriftsteller auf zehn namhafte Wissenschaftler. An diesem Abend stehen Fragen über Literatur und Originalität im Zentrum: Wie viel literarische Phantasie fordert unsere Zeit? Wie kann ich über etwas schreiben, was ich nicht erlebt habe? Wie komme ich vom eigenen Erleben ins exemplarische Erleben? Ausgangspunkt von Lesung und Gespräch ist ein Essay, den der Autor und Dramaturg Björn Bicker exklusiv für den Abend verfasst hat. Björn Bicker, geboren in Koblenz, ist ein Allrounder der schreibenden Zunft. Er verfasst Theaterstücke, Hörspiele, Prosa und Essays und ist als Dozent für Dramaturgie, Theatergeschichte und Szenisches Schreiben an verschiedenen Hochschulen im deutschsprachigen Raum tätig. Er hat zahlreiche Stadtprojekte auf die Bühne gebracht, zuletzt Urban Prayers an den Münchner Kammerspielen (2013) und New Hamburg am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg (2014). Für sein Stück Deportation Cast wurde Björn Bicker 2012 mit dem Deutschen Jugendtheaterpreis geehrt. 2013 erhielt er für den Roman Was wir erben den Franz-Tumler Literaturpreis. Sein Gesprächspartner ist Prof. Dr. Ulf Abraham, Leiter des Lehrstuhls für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Ulf Abraham ist Mitherausgeber der Zeitschrift Praxis Deutsch; von 2008 bis 2012 war er Vorsitzender des Fachverbandes Symposion Deutschdidaktik (SDD). Zuletzt publizierte er den Band Fantastik in Literatur und Film. 2014 wurde Ulf Abraham in Basel mit dem Friedrich-Preis für Deutschdidaktik ausgezeichnet.

Die Veranstaltungsreihe ist Teil einer zweijährigen Weiterbildung für Deutschlehrkräfte, die in Zusammenarbeit mit der Otto-Friedrich-Universität Bamberg und dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg entwickelt und durch die Robert Bosch Stiftung und die Breuninger Stiftung gefördert wird.
Programm Literaturhaus Stuttgart
veranstaltungen
Mittwoch
20.03.19
19.30 Uhr
Eine Odyssee. Mein Vater, ein Epos und ich
Daniel Mendelsohn
Montag
25.03.19
19.30 Uhr
Peng Peng Parker
Nora Gomringer, Philipp Scholz
Dienstag
26.03.19
11.00 Uhr
Hermann Hesse „Steppenwolf“
Rainer Moritz
Dienstag
26.03.19
19.30 Uhr
Das Leben ist rund! Was verbindet Fußball und Literaturkritik?
Thomas Hitzlsperger, Denis Scheck
Mittwoch
27.03.19
11.00 Uhr
J.W. von Goethe „Faust I”
Carl Philipp von Maldeghem
Mittwoch
27.03.19
19.30 Uhr
Der Fall Meursault & Zabor
Kamel Daoud
Donnerstag
28.03.19
18.00 Uhr
Vertrauensfragen – Haus der Geschichte
Freitag
29.03.19
19.30 Uhr
Herkunft
Saša Stanišić
Sonntag
31.03.19
20.00 Uhr
Milchzähne
Helene Bukowski
Dienstag
02.04.19
19.30 Uhr
Winterbergs letzte Reise und Tschechenkrieg
Jaroslav Rudiš, Jaromír 99
Donnerstag
04.04.19
19.30 Uhr
Zerrspiegel. Erinnerungsbilder
Tanja Maljartschuk, Zanna Sloniowska
Freitag
05.04.19
19.30 Uhr
Narration im Drama
Roland Schimmelpfennig, Thomas Richhardt
Montag
08.04.19
19.00 Uhr
Das Bildnis des Dorian Gray - Oscar Wilde
Mittwoch
10.04.19
20.00 Uhr
Städtebau und regionale Entwicklung aus ökonomischer Perspektive
Michael Pflüger
Donnerstag
11.04.19
19.30 Uhr
Die Farben des Feuers
Pierre Lemaitre
Montag
15.04.19
19.00 Uhr
Schreibzirkel junger Autor*Innen
Christoph Salazy
Dienstag
16.04.19
19.30 Uhr
Lyophilia
Ann Cotten
Dienstag
23.04.19
19.30 Uhr
Die tonight; live forever oder das Prinzip Nosferatu
Donnerstag
25.04.19
19.30 Uhr
Solidarität
Heinz Bude
Samstag
27.04.19
19.30 Uhr
Region und Welt
Hermann Bausinger, Sandra Richter, Denis Scheck
Montag
29.04.19
18.00 Uhr
Manno!
Anke Kuhl
Montag
29.04.19
19.30 Uhr
Für eine neue Ethik der Beziehungen: Zur Rückgabe des afrikanischen Kulturerbes
Bénédicte Savoy, Albert Gouaffo (angefragt), Petra Olschowski, Inés de Castro
Dienstag
30.04.19
19.30 Uhr
Roter Hunger
Anne Applebaum
Donnerstag
27.06.19
19.30 Uhr
Heimat
Nora Krug