Dienstag 04.02.14 20.00 Uhr

Das ist doch ein Witz

Lesung und Gespräch
Moderation: Andrea Albrecht
Wo geht die Idee hin, wenn sie vorhat, sich gegen den Verstand zu richten? Worüber sprechen Romantiker, wenn sie sich zufällig beim Metzger treffen? Wovon lässt sich kein Lied mehr singen? Lyrische Witze und Prosagedichte in Zeichnungen. Geht das? Für die gratwandernde Lyrikerin und Essayistin Monika Rinck schon: In ihrer im Januar erschienenen bibliophilen Fibel „Hasenhass“ erzählt sie Witze in Bild und Text. Dabei schwingen Wissen und Klugheit ebenso mit wie überraschende Pointen und die Lust am Absurden. Dem Witz widmet sich auch Zsuzsanna Gahse in ihrem jüngsten Band „Die Erbschaft“, mit Zeichnungen von Anna Luchs. Szenische Erzählungen rund um Politik, Sprache, Sex und Tod haben ihren Auftritt auf einer kleinen Bühne. Es handelt sich um eine Sammlung von Erinnerungen, Erzählstücken und Vignetten, die nicht nur zeigen, dass die Autorin gerne Witze erzählt, sondern das Wesen des Witzes erfasst hat, so Nico Bleutge in der Neuen Zürcher Zeitung. Monika Rinck, geb. 1969, lebt in Berlin. 2013 erhielt sie den Peter-Huchel-Preis für ihren Gedichtband „Honigprotokolle“ (kookbooks, 2012). Zsuzsanna Gahse, geb. 1946 in Budapest, wohnte lange in Stuttgart und Luzern und lebt gegenwärtig in Müllheim, Schweiz. Sie wurde unter anderem mit dem aspekte-Literaturpreis und dem Adalbert-von-Chamisso-Preis ausgezeichnet. Zuletzt erschienen in der Edition Korrespondenzen „Donauwürfel“ (2010) und „Südsudelbuch“ (2012).

Gefördert von der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia.
Bild: Das ist doch ein Witz - Monika RinckBild: Das ist doch ein Witz - Monika Rinck
© Heiner Wittmann
Programm Literaturhaus Stuttgart
veranstaltungen
Freitag
14.12.18
19.30 Uhr
Das Buch der entbehrlichen Gedanken
Ömür Ilkim Demir
Montag
17.12.18
19.30 Uhr
Der schmale Grat des Lebens
Edzard Reuter
Mittwoch
19.12.18
20.00 Uhr
Schlittschuhlaufen - Eiswelt Stuttgart
Mittwoch
19.12.18
20.00 Uhr
Kammer Lesung
Clemens Setz
Donnerstag
20.12.18
19.30 Uhr
Dämmer und Aufruhr
Bodo Kirchhoff
Montag
07.01.19
19.00 Uhr
Über "Verzeichnis einiger Verluste" von Judith Schalansky
Montag
14.01.19
19.30 Uhr
Falsches Rot
Dieter M. Gräf, Martin Schulz
Dienstag
15.01.19
19.30 Uhr
Afrotopia
Felwine Sarr
Mittwoch
16.01.19
19.30 Uhr
„Das Innere wird durch die äußeren Umstände nicht berührt" - Hanne Trautwein und Hermann Lenz. Der Briefwechsel 1937-1946
Iris Wolff, Rainer Moritz
Freitag
18.01.19
19.30 Uhr
Zweimal die ganze Welt umrundet - Reisende Frauen vom 4. bis ins 20. Jahrhundert
Inge Utzt
Montag
21.01.19
19.30 Uhr
Gottfried Benn: „ Kleine Aster – Gedichte und Prosa“
Ulrike Draesner, John von Düffel
Dienstag
22.01.19
19.30 Uhr
Verzeichnis einiger Verluste
Judith Schalansky
Mittwoch
23.01.19
19.30 Uhr
Die Röte des Rot von Technicolor - Über die Ikonographie des Terrors
Frank Witzel, Gerhard Poppenberg
Donnerstag
24.01.19
19.30 Uhr
Tier werden
Teresa Präauer
Freitag
25.01.19
19.00 Uhr
Doors of Perception – Ekstase in der Literatur & Literatur als Ekstase
Navid Kermani, Carl Hegemann, Manfred Heinfeldner, Robert Stadlober, Kat Kaufmann, Albert Ostermaier, Luke Wilkins
Montag
28.01.19
19.00 Uhr
Schreibzirkel junger Autor*innen
Montag
28.01.19
19.30 Uhr
Nachtleuchten
María Cecilia Barbetta
Donnerstag
31.01.19
19.30 Uhr
Bildakte
Horst Bredekamp