Dienstag 28.01.14 20.00 Uhr

Edvard Munch: Tanz des Lebens

Lesung und Gespräch
»Eine Biographie über Edvard Munch zu schreiben, ist wie eine Bildinterpretation. Die Lebenswelt des Malers wird neu interpretiert«, schreibt Hans Dieter Huber über sein neues Werk, das er im Gespräch mit dem Schweizer Kunsthistoriker Beat Wyss, Professor für Kunstwissenschaft und Medientheorie an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe, vorstellen wird. Munch war seiner Zeit weit voraus. Während er zu Lebzeiten mit seinen Gemälden Stürme der Entrüstung entfesselte, strömen die Menschen heute in seine Ausstellungen, werden Werke für Millionenbeträge international gehandelt. Der norwegische Künstler brach mit vielen tradierten Regeln der Malerei und malte nicht nur, was er erlebte, fühlte und erlitt, sondern entwickelte seine Gemälde sehr geplant und genau. Damit beeinflusste er vorauswirkend die Kunst des 20. Jahrhunderts. Hans Dieter Huber wirft Schlaglichter auf den sprichwörtlich modernen Künstler Munch: Das Leben selbst, die Freunde und die Medien sind die Koordinaten, die für die Bestimmung entscheidend sind. Hans Dieter Huber ist Professor für Kunstgeschichte der Gegenwart, Kunsttheorie und Ästhetik an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart.
Bild: Edvard Munch: Tanz des Lebens - Hans Dieter HuberBild: Edvard Munch: Tanz des Lebens - Hans Dieter HuberBild: Edvard Munch: Tanz des Lebens - Hans Dieter HuberBild: Edvard Munch: Tanz des Lebens - Hans Dieter Huber
© Kristina Popov
Programm Literaturhaus Stuttgart
veranstaltungen
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19.12.18
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Mittwoch
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Kammer Lesung
Clemens Setz
Donnerstag
20.12.18
19.30 Uhr
Dämmer und Aufruhr
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07.01.19
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Montag
14.01.19
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Dienstag
15.01.19
19.30 Uhr
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16.01.19
19.30 Uhr
„Das Innere wird durch die äußeren Umstände nicht berührt" - Hanne Trautwein und Hermann Lenz. Der Briefwechsel 1937-1946
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Freitag
18.01.19
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Zweimal die ganze Welt umrundet - Reisende Frauen vom 4. bis ins 20. Jahrhundert
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21.01.19
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Gottfried Benn: „ Kleine Aster – Gedichte und Prosa“
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Die Röte des Rot von Technicolor - Über die Ikonographie des Terrors
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Doors of Perception – Ekstase in der Literatur & Literatur als Ekstase
Navid Kermani, Carl Hegemann, Manfred Heinfeldner, Robert Stadlober, Kat Kaufmann, Albert Ostermaier, Luke Wilkins
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28.01.19
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Schreibzirkel junger Autor*innen
Montag
28.01.19
19.30 Uhr
Nachtleuchten
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31.01.19
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Bildakte
Horst Bredekamp