Freitag 13.12.13 20.00 Uhr

Literatur und Rhythmus – Wann singt das Sprechen?

Veranstaltungsreihe: Literatur und ihre Vermittler
Vortrag und Gespräch
Moderation: José F. A. Oliver
In der Gesprächsreihe „Literatur und ihre Vermittler“ treffen zehn bedeutende Schriftsteller auf zehn ebenso namhafte Wissenschaftler. Diesen Abend geht es um Literatur und Rhythmus, um Fragen wie: Hat Literatur akustische Räume? Gibt es einen musikalischen Instinkt beim Schreiben? Bestimmt der Rhythmus den Text oder ist es umgekehrt? Welcher Wortmusik hört das Schreiben zu? Ausgangspunkt ist ein Essay, den die Lyrikerin und Spoken-Word-Künstlerin Nora Gomringer für das Literaturhaus verfasst hat. Ihr Gesprächspartner ist Georg Mein, Professor für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft an der Université du Luxembourg, der sich 2006 mit der Arbeit „Und wozu Leser in dürftiger Zeit. Literarische Bildung und soziokulturelle Milieus“ habilitierte, und u. a. Mitherausgeber der „Zeitschrift für interkulturelle Germanistik“ ist. Nora Gomringer lebt in Bamberg, wo sie das Internationale Künstlerhaus Villa Concordia leitet. Zuletzt erschienen von ihr die Lyrikbände (jeweils mit Audio-CD) „Mein Gedicht fragt nicht lange“ (2011) und „Monster Poems“ (2013, mit Illustrationen von Reimar Limmer).

Die Veranstaltungsreihe ist Teil einer zweijährigen Weiterbildung für Deutschlehrkräfte, die in Zusammenarbeit mit der Otto-Friedrich-Universität Bamberg und dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg entwickelt und durch die Robert Bosch Stiftung finanziell unterstützt wurde. Gefördert durch die Breuninger Stiftung
Bild: Literatur und Rhythmus – Wann singt das Sprechen? - Nora GomringerBild: Literatur und Rhythmus – Wann singt das Sprechen? - Nora GomringerBild: Literatur und Rhythmus – Wann singt das Sprechen? - Nora GomringerBild: Literatur und Rhythmus – Wann singt das Sprechen? - Nora GomringerBild: Literatur und Rhythmus – Wann singt das Sprechen? - Nora Gomringer
© Yves Noir
Programm Literaturhaus Stuttgart
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