Mittwoch 19.06.13 20.00 Uhr

Carte Blanche

Veranstaltungsreihe: Carte Blanche
Frage, Antwort und Gespräch
Moderation: Ina Hartwig
Übersetzung: Jürgen Stähle
»Carte Blanche« - Ein deutschsprachiger Schriftsteller hat »freie Hand«, darf sich einen französischen Gast wünschen und ihm eine Frage stellen. Beantwortet wird diese in Form eines Kurzbeitrags, an den sich ein Gespräch anschließt. Den Anfang machten Alissa Walser und Marie Darrieussecq, es folgten Navid Kermani und Jean Echenoz, Julia Schoch und Jean-Philippe Toussaint, dann Ursula Krechel und Marie NDiaye. Jetzt hat sich die in Paris lebende Autorin Anne Weber den Schriftsteller, Kolumnisten und experimentellen Blogger Eric Chevillard gewünscht und ihm folgende Frage(n) gestellt: »Neigt sich die Waagschale beim Schreiben mehr nach der Seite des Vergnügens oder des Leids? Ist die Literatur für Sie ein Mittel, sich gegen die Wirklichkeit zu wappnen? Ein Exorzismus? Sind alle Wörter geeignet, in diesem Kampf eingesetzt zu werden? Könnte es sein, dass auch das Lachen eine Waffe ist, oder ein äußerst wirksames Verteidigungsmittel?« Eric Chevillard ist der Autor von gut einem Dutzend Romanen und Erzählungen und wurde mit dem Prix Fénéon und dem Prix Wepler ausgezeichnet. Sein literarisches Schaffen ist ein einzigartiges Spiel mit der Sprache und dem subversiven Potential der Literatur, mit deutlichem Hang zum Nonsens, zum Absurden und zum schneidenden Humor. Für den Verlag diaphanes hat Anne Weber gerade Eric Chevillards Roman „Krebs Nebel“ („La nébuleuse du crabe“) ins Deutsche übersetzt. Von Anne Weber, die auf Deutsch und Französisch schreibt, erschien letztes Jahr der Roman „Tal der Herrlichkeiten“.

In Zusammenarbeit mit dem Institut français Stuttgart
Mit Unterstützung der Robert Bosch Stiftung
Bild: Carte Blanche - Anne WeberBild: Carte Blanche - Anne Weber
© Sebastian Becker
Programm Literaturhaus Stuttgart
veranstaltungen
Montag
09.12.19
19.00 Uhr
Friedrich Hölderlin: Komm! Ins Offene, Freund!
Rüdiger Safranski
Montag
09.12.19
20.30 Uhr
Friedrich Hölderlin. Dichter sein. Unbedingt!
Freitag
13.12.19
19.30 Uhr
Misstrauensvotum. Vielleicht ein Heimatabend
Petra Piuk, Ulrike Wörner
Dienstag
17.12.19
19.30 Uhr
Mein Alphabet
Ilma Rakusa
Mittwoch
18.12.19
19.30 Uhr
Als die Natur noch sprach
Sandra Richter, Karl-Heinz Göttert, Denis Scheck
Mittwoch
08.01.20
17.00 Uhr
Italo Svevo
Mittwoch
15.01.20
19.30 Uhr
Komm aus dem Staunen nicht heraus
Brigitte Fassbaender
Freitag
17.01.20
19.30 Uhr
Besuche am Abgrund - Reportagen über das Extreme
Alexandra Rojkov, Tilman Rau
Montag
20.01.20
19.30 Uhr
Gemeinsame Auftaktveranstaltung der 59. Stuttgarter Antiquariatsmesse und der 34. Antiquaria Ludwigsburg
Saskia Limbach
Dienstag
21.01.20
19.30 Uhr
Homing – auf der Suche nach Zuhause | descoperind acasă
Ema Staicut, Lavinia Braniște, Andrea Wolfer, Andreas Fröhlich, Gabriel Amza, Philipp Meuser, Enver Hirsch, Jan Anderson, Julia Lauter, Juha Hansen
Mittwoch
22.01.20
19.30 Uhr
Gäule der Erinnerung
Michael Krüger, Matthias Bormuth
Dienstag
28.01.20
19.30 Uhr
Der von den Löwen träumte
Hanns-Josef Ortheil
Mittwoch
29.01.20
19.30 Uhr
Schutzzone
Nora Bossong
Donnerstag
30.01.20
19.30 Uhr
Umkämpfte Zone: Mein Bruder, der Osten und der Hass
Ines Geipel
Freitag
31.01.20
19.30 Uhr
Schecks Kanon
Julika Griem, Denis Scheck
Montag
03.02.20
11.00 Uhr
Reiselyrik
Nico Bleutge, Christian Schärf
Montag
10.02.20
11.00 Uhr
Der goldne Topf
Rainer Moritz, Iris Wolff
Donnerstag
20.02.20
11.00 Uhr
Der Richter und sein Henker und No und ich
Ulrike Draesner, John von Düffel