Mittwoch 23.05.12 bis Freitag 25.05.12

Literatur und Strom 4: Laut P

Veranstaltungsreihe: Literatur und Strom
Festival der digitalen Literatur
Frühe Lautpoeten wie Henri Chopin oder François Dufrêne grenzten sich radikal vom Buch ab und setzten dagegen das analoge Tonband als ″elektronisches Papier″.
Im digitalen Medium dagegen ist jede Polarität von Schrift und Laut schon technisch aufgehoben: alles, was wir mit dem Computer aufzeichnen, wird alphanumerisch codiert, wird verschriftet – auch die Töne. Daher ist mit dem Computer als Textmedium die Tonmanipulation und Gestaltung dem Buchstaben direkt zugänglich. Text und Laut bewegen sich im selben Medium.
Die Geschichte der Lautpoesie ist eng mit ihren elektronischen Aufzeichnungsgeräten verbunden. Höchste Zeit für "Literatur und Strom", dem Festival der digitalen Literatur des Literaturhauses Stuttgart, zu verfolgen, wie analoge und digitale Geräte die Lautpoesie beeinflusst haben, was für Kontinuitäten sich aufzeigen lassen, wo Brüche liegen und wohin das Neue weist.

Kuratiert von Johannes Auer

Eine Veranstaltung im Rahmen des Literatursommers 2012 der Baden-Württemberg Stiftung.
Programm Literaturhaus Stuttgart
veranstaltungen
Montag
16.09.19
19.30 Uhr
Theodor Storm: "Der Schimmelreiter“
Ulrike Draesner, John von Düffel
Dienstag
17.09.19
19.30 Uhr
Vor allem eine Liebesgeschichte
Arno Geiger, Aris Fioretos
26.10.19
bis
06.11.19
Membrane in Ouaga / Burkinafaso