Donnerstag 09.12.10 19.00 Uhr

Es gibt vieles, was man nicht sagen, aber nichts, was man nicht singen kann

Konzert, Gespräch, Vernissage
Moderation: Ernest Wichner
Gemeinsam mit Sanda Weigl und ihrer New Yorker Musikgruppe präsentiert Herta Müller Lieder der rumänischen Sängerin Maria Tănase. Der Abend ist zugleich die Eröffnung der Ausstellung "Minze Minze flaumiran Schpektrum. Herta Müller und Oskar Pastior", die der Zusammenarbeit von Oskar Pastior und Herta Müller gewidmet ist und die Ernest Wichner und Lutz Dittrich speziell für das Literaturhaus konzipiert haben. Nachdem Herta Müller letztes Jahr den Abend vor der Verkündung des Nobelpreises im Literaturhaus zu Gast war, kommt sie diesmal einen Tag vor der Verleihung des neuen Literaturnobelpreises an Mario Vargas Llosa. Für den gemeinsamen Auftritt mit Sanda Weigl hat sie einen Text über die Musik Maria Tănases geschrieben und (gemeinsam mit Ernest Wichner) die von Sanda Weigl gesungenen Lieder ins Deutsche übersetzt: »Beim Hören der Maria Tanase begriff ich zum ersten Mal, was Folklore sein kann - ich nahm Volkslieder zum ersten Mal ernst« (H.M.). Sanda Weigl wurde in Bukarest geboren, wo sie schon als Teenager mit Zigeunerliedern im rumänischen Fernsehen auftrat. Aus politischen Gründen übersiedelte ihre Familie 1961 mit ihr nach Ost-Berlin, zu ihrer Tante Helene Weigel. Nach einer Haftstrafe »wegen staatsfeindlicher Hetze« und ihrer anschließenden Ausbürgerung, arbeitete sie in West-Berlin als Dramaturgin, Regisseurin und Schauspielerin, u.a. zusammen mit Regisseuren wie Luc Bondy, Jürgen Flimm, Robert Wilson und Peter Zadek. Seit 1992 lebt sie als erfolgreiche Sängerin in New York. Im Juli erschien ihre neue CD "Gypsy In A Tree", mit Liedern von Maria Tănase sowie rumänischen Zigeunerliedern. Zu Beginn des Abends spricht Herta Müller mit Ernest Wichner über die Ausstellung, Oskar Pastior und die Entstehungsgeschichte ihres Romans "Atemschaukel".

In Zusammenarbeit mit der Robert Bosch Stiftung
Mit freundlicher Unterstützung durch das Bankhaus Ellwanger & Geiger KG
Bild: Es gibt vieles, was man nicht sagen, aber nichts, was man nicht singen kann - Herta MüllerBild: Es gibt vieles, was man nicht sagen, aber nichts, was man nicht singen kann - Herta MüllerBild: Es gibt vieles, was man nicht sagen, aber nichts, was man nicht singen kann - Herta MüllerBild: Es gibt vieles, was man nicht sagen, aber nichts, was man nicht singen kann - Herta MüllerBild: Es gibt vieles, was man nicht sagen, aber nichts, was man nicht singen kann - Herta MüllerBild: Es gibt vieles, was man nicht sagen, aber nichts, was man nicht singen kann - Herta MüllerBild: Es gibt vieles, was man nicht sagen, aber nichts, was man nicht singen kann - Herta MüllerBild: Es gibt vieles, was man nicht sagen, aber nichts, was man nicht singen kann - Herta MüllerBild: Es gibt vieles, was man nicht sagen, aber nichts, was man nicht singen kann - Herta MüllerBild: Es gibt vieles, was man nicht sagen, aber nichts, was man nicht singen kann - Herta MüllerBild: Es gibt vieles, was man nicht sagen, aber nichts, was man nicht singen kann - Herta MüllerBild: Es gibt vieles, was man nicht sagen, aber nichts, was man nicht singen kann - Herta MüllerBild: Es gibt vieles, was man nicht sagen, aber nichts, was man nicht singen kann - Herta MüllerBild: Es gibt vieles, was man nicht sagen, aber nichts, was man nicht singen kann - Herta MüllerBild: Es gibt vieles, was man nicht sagen, aber nichts, was man nicht singen kann - Herta MüllerBild: Es gibt vieles, was man nicht sagen, aber nichts, was man nicht singen kann - Herta MüllerBild: Es gibt vieles, was man nicht sagen, aber nichts, was man nicht singen kann - Herta Müller
© Heiner Wittmann
Programm Literaturhaus Stuttgart
veranstaltungen
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Die tonight; live forever oder das Prinzip Nosferatu
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Solidarität
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27.04.19
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19.30 Uhr
Für eine neue Ethik der Beziehungen: Zur Rückgabe des afrikanischen Kulturerbes
Bénédicte Savoy, Albert Gouaffo (angefragt), Petra Olschowski, Inés de Castro
Dienstag
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Roter Hunger
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08.05.19
19.30 Uhr
Drei Frauen
Dacia Maraini
Freitag
10.05.19
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Kafkas letzter Prozess
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11.05.19
20.00 Uhr
Wahrheit und Verschwörung
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13.05.19
20.00 Uhr
Pas de deux: Literatur und Theater
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14.05.19
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Frühlingsfest im Literaturhaus
Hanns Zischler, Quintett "Dichtungsring"
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15.05.19
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16.05.19
19.30 Uhr
Deine kalten Hände
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20.05.19
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Die Geschichte der Frau
Feridun Zaimoglu
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19.30 Uhr
Gerta – Das deutsche Mädchen
Katerina Tuckova
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bis
26.05.19
Membrane. African Literatures and Ideas
Donnerstag
23.05.19
17.00 Uhr
Von Berlin nach Dschang: ein Gespräch in Bildern von Paula Bulling und Japhet Miagotar
Paula Bulling, Japhet Miagotar
Donnerstag
23.05.19
18.00 Uhr
Performative Eröffnung
Aleya Kassam, Ketty Nivyabandi, Jean-Luc Raharimanana, Lisa Tuyala
Donnerstag
23.05.19
18.45 Uhr
Wort trifft Bild
Luke Wilkins, Sara Dahme
Donnerstag
23.05.19
19.30 Uhr
Abhandengekommene Gewissheiten/ Fotografische Positionen & Membrane Ausstellung
Lola Keyezua, Samira Messner, Fabrice Monteiro, Janine Jembere, Nicole Suzuki, Vitjitua Ndjiharine, Luiza Prado De O. Martins, Nicolas Premier
Donnerstag
23.05.19
21.00 Uhr
Planet Kigali
Laura Böttinger, Evariste Karinganire, Frank Koenen, Sarah Lasaki, Wesley Ruzibiza, Eliane Umuhire
Freitag
24.05.19
09.15 Uhr
Offene Gesprächsrunden für Wissenschaftler*innen, Denker*innen und Künstler*innen
Freitag
24.05.19
11.00 Uhr
Die Pose eines Fremden
Emmanuel Iduma
Freitag
24.05.19
11.45 Uhr
Panel #1 Afrika Optik
Sagal Abshir, Emmanuel Iduma, Billy Kahora, Matthias Krupa
Freitag
24.05.19
13.00 Uhr
Book Chop #1 Mittägliche literarische Rezepturen
Freitag
24.05.19
14.00 Uhr
Zurückkehren
Jean-Luc Raharimanana
Freitag
24.05.19
14.45 Uhr
Unter Weißen: Was es heißt, privilegiert zu sein
Mohamed Amjahid
Freitag
24.05.19
15.30 Uhr
Die Rückkehr
Aya Cissoko
Freitag
24.05.19
16.30 Uhr
Schweigen ist meine Muttersprache
Sulaiman Addonia
Freitag
24.05.19
17.15 Uhr
Panel #2 Transafrikanische Membrane. Durchlässigkeiten. Verschwommene Zugehörigkeiten
Mohamed Amjahid, Aleya Kassam, Ketty Nivyabandi, Jean-Luc Raharimanana
Freitag
24.05.19
19.00 Uhr
Afrikanische Philosophie und die Sprachen
Souleymane Bachir Diagne
Freitag
24.05.19
22.00 Uhr
Ihr habt das Wahre und das Wirkliche verwechselt
Lamin Fofana
Samstag
25.05.19
09.15 Uhr
Offene Gesprächsrunde für Wissenschaftler*innen, Denker*innen und Künstler*innen
Samstag
25.05.19
11.00 Uhr
Träumst du von Terra-Zwei?
Temi Oh
Samstag
25.05.19
11.45 Uhr
Panel #3 Virtuelle Realitäten, Künstliche Intelligenz und Digitales Leben: Afrika Prismen
Japhet Miagotar, Chief Nyamweya, Temi Oh, Nicolas Premier
Samstag
25.05.19
13.00 Uhr
Book Chop #2 Mittägliche literarische Rezepturen
Samstag
25.05.19
14.00 Uhr
Das Haus der Gewürze
Nafissatou Dia Diouf
Samstag
25.05.19
14.45 Uhr
Haus aus Stein
Novuyo Rosa Tshuma
Samstag
25.05.19
15.30 Uhr
Dein Wille sei Kin
Sinzo Aanza
Samstag
25.05.19
16.30 Uhr
Von reinen Männern
Mohamed Mbougar Sarr
Samstag
25.05.19
17.15 Uhr
Panel #4 Text, Körper und Überschreitung
Sinzo Aanza, Nafissatou Dia Diouf, Lola Keyezua, Bisrat Negassi, Mohamed Mbougar Sarr, Novuyo Rosa Tshuma
Samstag
25.05.19
19.00 Uhr
Wessen Imaginäres ist es eigentlich?
Taiye Selasi
Samstag
25.05.19
22.00 Uhr
Slam Revue and Open Mic
Aleya Kassam, Ketty Nivyabandi, Jean-Luc Raharimanana, Anja Saleh
Sonntag
26.05.19
11.00 Uhr
Die Dämmerung der Qual
Léonora Miano
Sonntag
26.05.19
11.45 Uhr
Was Sharon Dodua Otoo denkt, während sie höflich lächelt
Sharon Dodua Otoo
Sonntag
26.05.19
12.30 Uhr
Erzählungen vom Festival
Sheila Ochugboju
Sonntag
26.05.19
15.00 Uhr
Membrane Ausstellung
Lamin Fofana, Janine Jembere, Nicole Suzuki, Vitjitua Ndjiharine, Luiza Prado De O. Martins
Donnerstag
06.06.19
19.00 Uhr
Archäologie untergegangener Welten & Empfindsamkeiten
Christian Neef, Karl Schlögel, Jáchym Topol, Serhij Zhadan
Donnerstag
27.06.19
19.30 Uhr
Heimat
Nora Krug
Samstag
13.07.19
11.00 Uhr
Wetterleuchten - Sommermarkt der unabhängigen Verlage
26.10.19
bis
06.11.19
Membrane in Ouaga / Burkinafaso