veranstaltungen im januar 2019

veranstaltungen im januar 2019

januar 2019

Montag
05.11.18
19.00 Uhr
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„Der Steppenwolf“ von Hermann Hesse

Veranstaltungsreihe: U35 - das Junge Literaturhaus

zwischen/lese = Lesestunde


„Es gibt nun Zeiten, wo eine ganze Generation so zwischen zwei Zeiten, zwischen zwei Leben hineingerät, dass ihr jede Sitte, jede Selbstverständlichkeit, jede Geborgenheit und Unschuld verlorengeht“, so heißt es in Hermann Hesses 1927 erschienenem Roman Der Steppenwolf, einem Werk, von dem Hesses internationale Renaissance ausging. In der Geschichte Harry Hallers, einem Intellektuellen, der sich selbst zerreißt zwischen dem bürgerlich-angepassten Leben und seiner Sehnsucht, daraus auszubrechen, findet sich die Generation der 68er wieder, die die Strukturen der Gesellschaft radikal hinterfragt. Über neunzig Jahre nach seinem Erscheinen fragen wir nach der Aktualität und Wirkung dieses Romans und sprechen über unsere Leseeindrücke. Ort: Literaturhaus Stuttgart Eintritt: Mitglieder frei / Gäste 3,- Euro

 

Dienstag
06.11.18
19.30 Uhr
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Die Wurzeln des Lebens

Richard Powers

Lesung und Gespräch, Moderation: Hans Jürgen Balmes
Deutsche Lesung: Stefan Wancura


"Jetzt ist Kastanienzeit. Die Leute schleudern Steine gegen die mächtigen Stämme. Ringsum gehen die Früchte zu Boden, ein himmlischer Hagel." Richard Powers Er hat nicht nur als einer der wenigen Menschen weltweit seine eigenen Gene vollständig entschlüsseln lassen, sondern verarbeitet große Fragen der Neurowissenschaft und Genforschung literarisch und verschränkt sie mit Ausflügen z.B. in die klassische Musik oder Mathematik. In Richard Powers Erzählwelt ist alles miteinander verknüpft, und um Verknüpfungen und Verwurzelungen geht es auch in seinem neuen Roman "Die Wurzeln des Lebens", für den er sogleich für den Man Booker Prize 2018 nominiert wurde. Hier findet eine Gruppe Menschen zusammen, die die ältesten Mammutbäume Amerikas zu retten versucht und dabei in eine Spirale von Politik und Gewalt gerät, die nicht nur ihr Leben, sondern in letzter Instanz auch unsere ganze Welt bedroht. Wie kaum ein anderer ist Richard Powers der Gegenwart auf der Spur: Das Wissen unserer Zeit will er in Geschichten erfahrbar, die Verwerfungen emotional erlebbar machen. Er wurde 1957 geboren und lebt in den USA. 2006 erhielt er den National Book Award für "Das Echo der Erinnerung". Den Text ins Deutsche übertragen haben Gabriele Kempf-Allie und Manfred Allie. In Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Amerikanischen Zentrum

Eintritt: Euro 10,-/ 8,-/ 5,-

 

Mittwoch
07.11.18
19.00 Uhr
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Der Steppenwolf - JES Stuttgart

Veranstaltungsreihe: U35 - das Junge Literaturhaus

zwischen/stopp = Exkursion


Harry Haller leidet. An der Gesellschaft, an sich und an seinem Wesen. An dem Widerspruch, dass er die Bürgerlichkeit verachtet, aber deren Ordnung als Halt braucht. An der Zerrissenheit seiner Persönlichkeit: Er hasst genau das, wonach er sich sehnt, verhönt diejenigen, denen es gelingt, sich zu vergnügen, und kokettiert mit seinem Selbstmord. Bis er Hermine trifft, eine junge Frau, die mit ihrer Lebenslust seinem Leben zumindest zeitweise einen anderen Inhalt gibt als nur schwere Gedanken und Bücher. Durch sie und mit der Unterstützung ihres Freundes Pablo und seinem magischen Theater scheint er einen Weg zu finden, sich mit dem Leben und sich selbst zu versöhnen: den Humor. In ihrer Neuinszenierung für das Junge Ensemble Stuttgart erkunden die Intendantin Brigitte Dethier und ihr Ensemble, inwieweit sich Hermann Hesses Steppenwolf als generationsübergreifende Fabel erzählen lässt: Von einem, der sich abarbeitet an der Gesellschaft und sich die ewig gleichen Fragen stellt: Wo will ich hin? Wie will ich leben? Welche Werte sind mir wichtig? Wir sehen das Stück und bilden uns selbst eine Meinung dazu! Anmeldung unter u35@literaturhaus-stuttgart.de Ort: Junges Ensemble Stuttgart, Eberhardstraße 61a, Stuttgart Eintritt: 12,-/7,- Euro

 

Mittwoch
07.11.18
19.30 Uhr
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Die Live Butterfly Show

Jan Wagner

Veranstaltungsreihe: Auf Sendung

Lesung und Gespräch, Moderation: Katharina Borchardt


"alter biker / steigt schnaufend von seiner maschine, / knarzend in seinem leder, langhaarig, steif / wie eine mumie aus der bronzezeit." Jan Wagner In seinem neuen Gedichtband "Die Live Butterfly Show" holt der Lyriker, Essayist und Übersetzer Jan Wagner nicht nur Schmetterlinge aus dem Netz, sondern auch Krähen, Marder oder Biker ins Gedicht. Entscheidend ist: Sie fliegen. Welchen Gegenstand, welches Wesen Jan Wagner auch einfängt und poetisch verwandelt, er hebt damit die Gesetze der Schwerkraft auf. Seine Kunst zeigt sich in der „Live Butterfly Show“ als unbekümmerte Lust an der Freiheit in der Form, am Klang. Geboren 1971 in Hamburg, lebt Jan Wagner heute in Berlin. Für seine Gedichte, die für Auswahlbände, Zeitschriften und Anthologien in über dreißig Sprachen übersetzt wurden, erhielt er zahlreiche Preise, darunter 2015 der Preis der Leipziger Buchmesse und 2017 der Georg-Büchner-Preis. In Zusammenarbeit mit dem SWR2, Sendung am 15.01.19, 22.03 Uhr

Eintritt: Euro 10,-/ 8,-/ 5,-

 

Donnerstag
08.11.18
17.00 Uhr
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Die vergessene Revolution der Lyrik: Vier Außenseiter

Ulrich Keicher

Veranstaltungsreihen: auf einen Kaffee, Literatur Schaufenster

Gespräch


Die nächste Vitrinenausstellung ist den vier Lyrikern Rainer Maria Gerhardt, Werner Riegel, Alexander Xaver Gwerder und Bernhard Koller gewidmet, die alle in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts geboren wurden. Ihre literarische Hochzeit hatten sie gleich nach dem 2. Weltkrieg, litten indes an den geistigen Umständen dieser Jahre und schieden, außer Werner Riegel, in den 50er Jahren freiwillig aus dem Leben. Michael Braun, ein exzellenter Kenner unserer modernen Lyrik, hat über diese tragischen Dichter geschrieben. Außer Bernhard Koller, dem unbekanntesten, wurden die drei anderen in den letzten 20 Jahren zumindest mit Gesamtausgaben bedacht.

Eintritt frei

 

Montag
12.11.18
19.30 Uhr
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Lügnerin

Aylet Gundar-Goshen

Lesung und Gespräch, Moderation: Anat Feinberg
Deutsche Lesung: Barbara Stoll


An der Eisverkäuferin Nuphar Schalev bleibt kein Blick länger hängen als notwendig. Doch als sie eines Tages ein Missverständnis zu einer Lüge formt, ändert sich alles, und sie rückt ins Zentrum des öffentlichen Interesses. Die Lüge wächst und gedeiht, und mit der Lüge wächst und gedeiht zugleich die junge Liebe zu Lavie Maimon, der im vierten Stock über der Eisdiele wohnt. Doch die Liebe ist in ihrem Wesen fragil und verletzbar; sie ist wahr, illusionistisch und hochprojektiv zugleich. Der Roman erzählt von der Versuchung, die Macht der Worte zu missbrauchen, von der Manipulation der Wirklichkeit, von Anklagen und Geständnissen und vom Versuch, zu so etwas wie Wahrheit zurück zu finden, so die Literaturkritikerin Sigrid Brinkmann anerkennend im Deutschlandfunk. Die junge, zur Wahrheit gezwungene Lügnerin reift dabei am Erfinden von Geschichten. Aylet Gundar-Goshen, geboren 1982 in Tel Aviv, wo sie auch heute lebt, wurde für ihre Kurzgeschichten, Drehbücher und Kurzfilme bereits vielfach ausgezeichnet. In Zusammenarbeit mit dem Forum für jüdische Kultur und Bildung und den jüdischen Kulturwochen

Eintritt: Euro 10,-/ 8,-/ 5,-

 

Dienstag
13.11.18
19.30 Uhr
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Geisterbahn

Ursula Krechel

Veranstaltungsreihe: Auf Sendung

Lesung und Gespräch, Moderation: Katharina Borchardt


Täter und Opfer - das ist, so der Kritiker Andreas Platthaus in der FAZ, das große Spannungsfeld in Ursula Krechels Romanen wie „Shanghai fern von wo“, über „Landgericht“, mit dem Krechel den Deutschen Buchpreis gewann, bis zum aktuellen Roman „Geisterbahn“. Ihr neuer Roman ist dort angesiedelt, wo Ursula Krechel 1947 geboren wurde: in Trier. Er erzählt die Geschichte einer deutschen Familie, der Dorns. Als Sinti sind sie infolge der mörderischen Politik des NS-Regimes organisierter Willkür ausgesetzt: Sterilisation, Verschleppung, Zwangsarbeit. Am Ende des Krieges, das weitgehend bruchlos in den Anfang der Bundesrepublik übergeht, haben sie den Großteil ihrer Familie, ihre Existenzgrundlage, jedes Vertrauen in Nachbarn und Institutionen verloren. Anna, das jüngste der Kinder, sitzt mit den Kindern anderer Eltern in einer Klasse. Wer wie überlebt hat, aus Zufall oder durch Geschick, danach fragt keiner. Sie teilen vieles - nur nicht die Geister der Vergangenheit. Mit großer Kunstfertigkeit und sprachlicher Eleganz erzählt Ursula Krechel von den Brüchen und Verheerungen, die sich in die Lebensgeschichten der Menschen eingeschrieben haben. In Zusammenarbeit mit dem SWR2, Sendetermin 25.12., 22.03 Uhr

Eintritt: Euro 10,-/ 8,-/ 5,-

 

Donnerstag
15.11.18
19.30 Uhr
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Christa Wolf: Kassandra

Ulrike Draesner, John von Düffel

Veranstaltungsreihe: Klassiker der Literaturgeschichte

Gespräch, Moderation: Anja Brockert
Poetische Intervention: Timo Brunke


„Vergeblich versuchen wir uns der Gewalt zu entziehen“, schreibt Christa Wolf gleich zu Beginn der Erzählung Kassandra. Aus der Perspektive der antiken Seherin erzählt Christa Wolf von den Geschehnissen des Trojanischen Krieges. Kassandra, Tochter des letzten Herrschers von Troja, sieht diesen Krieg voraus, doch sie kann ihn nicht verhindern und geht schließlich selber daran zu Grunde. Der Text erschien 1983 gleichzeitig in der DDR und in der BRD. Er zieht Parallelen zum Kalten Krieg und erzählt von der Unfähigkeit zum Frieden, die den Menschen scheinbar verfolgt wie ein Fluch. Zugleich fragt Christa Wolf in Kassandra nach der Rolle der Frau im Patriarchat - und nach der Rolle der Intellektuellen im Herrschaftsapparat des Staates. Schlüpfte die Autorin vielleicht sogar selbst in die Rolle der Kassandra, um ihre Mitmenschen zu warnen? Die Schriftstellerin Ulrike Draesner und der Autor und Dramaturg John von Düffel diskutieren über verschiedene Lesarten dieser berühmten Erzählung und machen sich auf die Spur ihrer gesellschaftspolitische Dimension und Aktualität. Timo Brunke, Performance-Poet aus Stuttgart, untermalt den Abend mit poetischen Interventionen. Sendung zur Lesung aus www.swr.de >>> Eine Veranstaltungsreihe von: LpZ Stuttgart und SWR2 Wissen Gefördert vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Eintritt: Euro 10,-/ 8,-/ 5,-

 

Sonntag
18.11.18
19.30 Uhr
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Spätdienst

Martin Walser

Buchpremiere, Lesung und Gespräch, Moderation: Denis Scheck


Kein anderer Schriftsteller hat die deutsche Seelengeschichte seit 1945 so umfassend in Literatur verwandelt wie Martin Walser, schreiben Ijoma Mangold und Alexander Cammann anlässlich seines 90. Geburtstags im März letzten Jahres, den auch wir hier mit ihm im Literaturhaus gefeiert haben. Und wir setzen das Feiern nun beherzt fort mit der Premiere seines neuen Buchs "Spätdienst". "Das Alter ist ein Zwergenstaat, regiert von jungen Riesen." Wer sagt das? Ein lyrisches Ich zwischen Glücksmomenten und Schwärze, Leere, Sturz. Beim Durchkämmen des Hundefells, beim Aufschneiden eines Apfels oder immer dann, wenn die Berge im Blau stehen, der Wind in den Bäumen rauscht, die Blätterschönheit den Atem raubt, kommt sie auf, die Frage, ob das das Glück sei, denn lange währt es nie. Schon fährt etwas dazwischen, Wörter, die wehtun, ausgesprochen von anderen, gegen die nur eines hilft: "Sich in Verse hüllen, als wären es Schutzgewänder, schön, weltabweisend, die Einbildung heißt Aufenthalt." In Martin Walsers neuem Buch finden sich Lebensstenogramme, mal lyrisch, mal essayistisch, immer berührend. Einer der großen Schriftsteller des 20. und 21. Jahrhunderts

Eintritt: Euro 12,-/ 10,-/ 6,-

 

Dienstag
20.11.18
19.30 Uhr
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Süßer Ernst

A.L. Kennedy

Lesung und Gespräch, Moderation: Tobias Döring
Deutsche Lesung: Lisa Wildmann


Die schottische Autorin A. L. Kennedy gehört zu den herausragenden literarischen Stimmen Großbritanniens und legt in diesem Jahr ihren neuen Roman "Süßer Ernst" vor, ein großer London-Roman und eine Geschichte über Wiedergutmachung, ins Deutsche übertragen von Ingo Herzke. Gibt es sie wirklich, jene Liebe, die wahrhaft süß ist, weil sie den anderen - seine Verletzungen, seine Einsamkeit - ernst nimmt? In ihrem ergreifenden und skurril-witzigen Roman fragt A.L. Kennedy nach der Möglichkeit echter Gefühle in zutiefst narzisstischen Zeiten: Jon, Staatsdiener der britischen Regierung in London, muss täglich unmoralisch handeln. Um seiner Entfremdung zu entkommen, schreibt er Liebesbriefe im Auftrag alleinstehender Frauen. Eine von ihnen ist Meg, die sich gerade von ihrer Alkoholsucht erholt. Betört von seiner Handschrift und seinen Worten, sucht sie Jon inmitten der pulsierenden Großstadt auf - und die Geschichte nimmt ihren ganz eigenen Lauf.

Eintritt: Euro 10,-/ 8,-/ 5,-

 

Mittwoch
21.11.18
19.00 Uhr
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Auf der Suche nach einer Kultur des Friedens.

Jean-Luc Nancy, Winfried Kretschmann

Gespräch, Moderation: Felix Heidenreich


Mit dem Ende der Kriegshandlungen im Herbst 1918 endete ein Weltkrieg, der unvorstellbares Leid und Zerstörung über die Welt gebracht hatte. Doch das Ende des Krieges bedeutete keineswegs den Beginn des Friedens. Die Idealisierung des Kampfes, die totale Mobilmachung aller Lebensbereiche und die Technisierung des Tötens hatten die Gesellschaft grundlegend verändert. Das Podiumsgespräch wird der Frage nachgehen, was es bedeuten könnte, den Krieg tatsächlich zu überwinden und an einer Kultur des Friedens zu arbeiten. Dazu wollen wir verschiedene Brücken bauen, zwischen Frankreich und Deutschland, Straßburg und Stuttgart, aber auch zwischen der Philosophie und der Politik. Zu diesem Dialog eingeladen haben wir den französischen Philosophen Jean-Luc Nancy, einer der bekanntesten Philosophen der Gegenwart. Mit ihm ins Gespräch kommt der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Eine gemeinsame Veranstaltung von IZKT/Universität Stuttgart, Institut francais, Literaturhaus Stuttgart und Hospitalhof

Eintritt frei

 

Donnerstag
22.11.18
20.00 Uhr
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Am Weltenrand sitzen die Menschen und lachen – Philipp Weiss

Philipp Weiss

Veranstaltungsreihe: zwischen/miete. Junge Literatur in Stuttgarter WGs

, Moderation: Sandra Potsch


„Als wäre ich nirgendwo zu Hause. Als stünde ich immerzu auf der Schwelle, zwischen den Dingen, den Räumen, den Menschen. Die Glücklichen, die niemals über einen Weltenrand gestürzt sind...“ Ein Roman aus fünf Bänden und 1000 Seiten. Für die zwischen/miete-Lesung im Herbst haben wir uns ein wahres Mammutwerk vorgeknöpft. Philipp Weiss, geboren 1982, überrascht darin mit fünf verschiedenen Textgattungen, die einzeln lesbar, aber dennoch miteinander verflochten sind. Ob Manga, Erzählung oder Notizheft, der Roman Am Weltenrand sitzen die Menschen und lachen ist in jeder Hinsicht eine literarische Entdeckung. „Die Leser, die sich auf diese herausfordernde Reise einlassen, werden mit einem beeindruckendem Reichtum an Sprache, Phantasie und Wissen belohnt“, resümiert die Jury des Literaturpreises der Jürgen Ponto-Stiftung, den der Autor 2018 erhält. Weiss studierte Germanistik und Philosophie. 2009 nahm er am Ingeborg-Bachmann-Preis teil. Er schreibt Prosa und Theaterstücke und wurde mehrfach ausgezeichnet. Ort: Gutenbergstraße 110, Stuttgart Eintritt: 5,- Euro inklusive Bier und Brezel Nur Abendkasse (ab 19.30 Uhr), begrenzte Platzzahl.

 

Montag
26.11.18
20.00 Uhr
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Hochdeutschland

Alexander Schimmelbusch

Veranstaltungsreihe: Preis des Wirtschaftsclubs im Literaturhaus Stuttgart

Preisverleihung, Laudatio und Gespräch: Jan Küveler


Achtung: Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr. Bitte entschuldigen Sie den Fehler in unserem Printprogramm. Victor, Produkt der marktorientierten deutschen Gesellschaft, kann sein schales Siegerdasein als erfolgreicher Investmentbanker nicht mehr ernst nehmen. Alle Versuche, sich zu verlieben, scheinen zudem ebenso zum Scheitern verdammt zu sein, wie es seine Ehe war. Er bewohnt eine Villa im Taunus, hat bei Bedarf Sex im Spa-Bereich des Hotel Adlon und schafft es, die Work-Life-Balance der Mitarbeiter seiner Bank in einem rentablen Ungleichgewicht zu halten. Doch all das führt zu nichts. In seinem Roman wirft Alexander Schimmelbusch ein grelles Licht auf die deutsche Volksseele und stellt die zentralen Fragen unserer Zeit: Wie kaputt ist unser System? Was ist Elite? Haben wir Prinzipien? Ist es Zeit für einen radikalen Neuanfang? Und wie könnte der aussehen? Alexander Schimmelbusch, geboren 1975 in Frankfurt am Main, wuchs in New York auf, studierte an der Georgetown University in Washington und arbeitete dann fünf Jahre lang als Investmentbanker in London. Für seinen Roman "Hochdeutschland" wird ihm in diesem Jahr der Preis des Stuttgarter Wirtschaftsclubs zuerkannt. Zu den letzten Preisträger*innen gehörten u.a. Philipp Schönthaler, Annette Pehnt, Matthias Nawrat und Martin Suter. In Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsclub e.V.

Eintritt: Euro 10,- / 8,- / Mitglieder frei

 

Mittwoch
28.11.18
19.00 Uhr
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Schreibzirkel junger Autor*innen

Veranstaltungsreihe: U35 - das Junge Literaturhaus

zwischen/stand = Schreibzirkel


Du schreibst gelegentlich Gedichte oder Prosatexte, hast vielleicht sogar ein ganzes Buchprojekt in der Schreibtischschublade und Lust, dich mit anderen jungen Autor*innen auszutauschen? Im Literaturhaus habt ihr die Gelegenheit, über eure Texte und Schreibversuche zu sprechen, über Ideen, kreative Verfahren, Probleme und Blockaden zu diskutieren. Ob ihr euch Feedback zu mitgebrachten Textproben einholt, euch an gemeinsamen Schreibansätzen versucht oder euch einfach mit Gleichgesinnten vernetzt, steht euch frei. Anmeldung unter Ort: Literaturhaus Stuttgart Eintritt: Mitglieder frei / Gäste 3,- Euro

 

Freitag
30.11.18
20.00 Uhr
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Move-it

Knut Göppert

Veranstaltungsreihe: Architektur

Vortrag


Sehr geehrte Freunde des Architekturforums, leider ist Herr Prof. Pflüger ganz kurzfristig erkrankt. Er kann seinen für heute Abend geplanten Vortrag nicht halten. Unser Co-Vorstand Knut Göppert, Partner bei sbp - schlaich bergermann partner, wird dafür heute Abend einen "Ersatzvortrag" anbieten. Er wird in seinem Vortrag "Move-it" über spannende Projekte aus dem Bereich wandelbarer und adaptiver Konstruktionen berichten. Von einer neuartigen Überdachung der römischen Arena in Verona, über wandelbare Dächer für Stadien bis hin zur Frage wie man in Wüstenländern auch im Freien Aufenthaltsqualität schaffen kann. Sie sind herzlich eingeladen. Über den neuen Termin für den Vortrag von Prof. Pflüger informieren wir Sie rechtzeitig.

Eintritt frei

 

Eintrittskarten erhalten Sie online hier, in der Buchhandlung im Literaturhaus (Mo-Fr 12-20 Uhr & Sa 10-16 Uhr), an vielen Vorverkaufsstellen sowie eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse. Kartentelefon für Literaturhausmitglieder: (0711) 22 02 17 - 47.

 

Literaturhaus Stuttgart, Breitscheidstraße 4, 70174 Stuttgart, Fon (0711) 22 02 17 - 3, Fax (0711) 22 02 17 - 48, info@literaturhaus-stuttgart.de, www.literaturhaus-stuttgart.de