veranstaltungen im november 2018

veranstaltungen im november 2018

november 2018

Freitag
07.09.18
19.00 Uhr
-

Stuttgarter Lyriknacht

Sylvia Geist, Ferhad Showghi, Bettina Landl, Hannah Schraven, Manon Hopf, Eva Kissel, Stephan Roiss, Raphael Urweider, Hanna Wenzel, Nikita Gorbunov

Veranstaltungsreihe: Stuttgarter Lyriknacht

Lesungen und Gespräche


Die Stadtbibliothek präsentiert: Sylvia Geist "Fremde Felle" In der Großstadt, in vermeintlichen Landidyllen, in den Grauzonen der Vorstädte - überall begegnet uns in Sylvia Geists Gedichten die Wildnis, die in uns selbst steckt. Die Literaturjournalistin Beate Tröger spricht mit ihr über ihren neuen Lyrikband. Das Schriftstellerhaus präsentiert: Ferhad Showghi "Wolkenflug spielt Zerreißprobe" Von der Zärtlichkeit der Genauigkeit. Von der Fremdheit der eigenen Hand und der Klarheit eines fernen Lands. Für „Wolkenflug spielt Zerreißprobe“, erschienen 2017 bei kookbooks, Berlin, erhielt Ferhad Showghi den Peter-Huchel-Preis 2018. Mit dem Phänomenologen spricht Moritz Heger. Das Literaturhaus präsentiert: zwischen/miete - Lyrikwettbewerb 2018: Preisverleihung und Lesung Fünf frisch prämierte junge Poet*innen zeigen, was sie können: Bettina Landl, Hannah Schraven, Manon Hopf, Eva Kissel und Stephan Roiss lesen aus ihren preisgekrönten Gedichten; es moderiert die Lyrikerin Carolin Callies. Das Literaturhaus präsentiert: Raphael Urweider "Wildern" Zehn Jahre nach seinem letzten Gedichtband meldet sich der Dichter zurück: „Wie der Hase im Eröffnungsgedicht wintern schlägt Raphael Urweider die überraschendsten Haken - in jede bewachsbare richtung“, schreibt der Lyrikkenner Michael Braun über den neuen Band „Wildern“, der Lesung und Gespräch moderiert. Die Stadtbibliothek präsentiert: Hanna Wenzel und Nikita Gorbunov Inspiriert von der Wortperformance von Slampoet Nikita Gorbunov schafft die Zeichnerin Hanna Wenzel live eindrucksvolle Illustrationen, die großformatig an die Wand im "Herz" der Stadtbibliothek projiziert werden - ein audiovisuelles Poetry-Slam-Erlebnis. In Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek und dem Stuttgarter Schriftstellerhaus, gefördert von der Stadt Stuttgart Eintritt: Euro 10,-/5,- (Karten über die Stadtbibliothek Stuttgart: Fon 0711 216-91100/216-96527 oder E-Mail:

 

Montag
10.09.18
19.00 Uhr
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„Mond über Manhattan“ von Paul Auster


Veranstaltungsreihe: U35 - das Junge Literaturhaus

zwischen/lese = Lesestunde


"Es war der Sommer, in dem zum ersten Mal Menschen den Mond betraten. Ich war damals noch sehr jung, glaubte aber an keinerlei Zukunft. Ich wollte gefährlich leben, bis an meine Grenzen vordringen und sehen, was mich dort erwartete. Wie sich herausstellte, ging ich daran fast zugrunde." Nach dem Tod seiner Mutter wächst Marco Stanley Fogg bei seinem Onkel Victor, einem Klarinettisten, auf. Als auch dieser stirbt, beginnt Marco nach seinem Vater zu suchen. Ohne Wohnung und Einkommen überlässt er sich den Launen des Zufalls, wird zum Stadtnomaden und meint überall Zeichen zu sehen, die von der Leuchtreklame "Moon Palace" bis zur ersten Mondlandung alle miteinander verkettet scheinen. Bei Sonnenuntergang diskutieren wir über paradoxe Familienkonstellationen und die amerikanische Geschichte. Anmeldung unter

 

Mittwoch
12.09.18
19.30 Uhr
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Kudos

Rachel Cusk

Lesung und Gespräch, Moderation: Jan Wilm
Deutsche Lesung: Irene Baumann


"Mit ihren Büchern über Mutterschaft und Scheidung hat Rachel Cusk das britische Publikum gegen sich aufgebracht. Vielleicht war es gerade dieser Schock, der sie zu einer der subtilsten und spannendsten literarischen Stimmen im Land werden ließ." Thomas David, Neue Zürcher Zeitung Rachel Cusk hat als Schriftstellerin von Beginn an spezifisch weibliche Erfahrungen einzukreisen gesucht; die heftige Reaktion auf ihre ungeschminkte Darstellung von Scheidung und Mutterschaft lenkte die Autorin auf eine neue und vielversprechende Bahn: Die Schriftstellerin Faye, Hauptfigur in Rachel Cusks Trilogie, dessen dritter Band "Kudos" nun von Eva Bonne ins Deutsche übersetzt wurde, entsteht auf subtile Weise nur in Gesprächen anderer über sie und nimmt auf diese Weise Gestalt an. Faye ist Schriftstellerin und unterwegs, ihren neuen Roman vorzustellen. Für sie scheint diese Reise lebensentscheidend. Nicht nur hofft sie, endlich die ihr gebührende öffentliche Anerkennung zu finden, sie sucht vor allem Abstand zu einer privaten Katastrophe. Sie begegnet Kollegen, die sich um Kopf und Kragen reden, sie bestreitet Bühnengespräche, in denen man ihr nicht zuhört und sie gibt Interviews, ohne wirklich selbst zu Wort zu kommen. Doch je mehr sie sich auf die anderen einlässt, umso deutlicher wird Faye, was jenseits all der Geschichten und Fiktionen liegt, mit denen die Menschen sich fast obsessiv wappnen. Was verbergen wir, indem wir uns zeigen? Und warum wissen wir am wenigsten über das, was uns am meisten bewegt? In Zusammenarbeit mit dem Evangelischen Bildungszentrum, Hospitalhof Stuttgart Außer Haus: Hospitalhof, Büchsenstraße 33, Stuttgart

Eintritt: Euro 10,-/ 8,-/ 5,-

 

Montag
17.09.18
19.30 Uhr
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Bruder und Schwester Lenobel

Michael Köhlmeier

Veranstaltungsreihe: Auf Sendung

Lesung und Gespräch, Moderation: Carsten Otte


Michael Köhlmeier mußte aus gesundheitlichen Gründen absagen. Die Veranstaltung findet leider nicht statt. Bereits gekaufte Karten können Sie an Ihrer Vorverkaufsstelle bzw. print@home-Tickets direkt über reservix zurückgeben. "Schreiben ist etwas Magisches. Man zeigt diktatorisch in eine Richtung, aber die Geschichte kümmert sich nicht darum und folgt ihrem eigenen Weg." Michael Köhlmeier Er gehört zu den vielseitigsten deutschsprachigen Autoren und ist zudem ein herausragender Geschichtenerzähler. Mit "Bruder und Schwester Lenobel" legt Michael Köhlmeier nun seinen neuen Roman über eine jüdische Familie vor: Jetti Lenobel reist aus Dublin nach Wien, um ihren offenbar verrückten und verschwundenen Bruder zu suchen; doch Jetti glaubt weder das Eine noch das Andere und erhält auch schon bald eine Nachricht des Bruders, der nach Israel gereist ist, dem Land der Väter. "Aber an die Väter denke ich nicht", schreibt er seiner Schwester. In den merkwürdigen, verschlungenen Lebensläufen der Geschwister Jetti und Robert, seiner Frau, ihrer Kinder und Freunde, erzählt Köhlmeier packend von dem, was jeder sein Leben lang mit sich trägt. Michael Köhlmeier, 1949 in Hard am Bodensee geboren, lebt in Vorarlberg und Wien. Zuletzt erschienen die Romane "Zwei Herren am Strand" und "Das Mädchen mit dem Fingerhut" sowie der Gedichtband "Ein Vorbild für die Tiere". Michael Köhlmeier wurde vielfach ausgezeichnet, zuletzt 2017 mit dem Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung und dem Marie Luise Kaschnitz-Preis für sein Gesamtwerk. In Zusammenarbeit mit dem SWR2, Sendetermin 18.09., 22.03 Uhr SWR2

Eintritt: Euro 10,-/ 8,-/ 5,-

 

Dienstag
18.09.18
19.30 Uhr
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Kriegslicht

Michael Ondaatje

Lesung und Gespräch, Moderation: Tobias Döring
Deutsche Lesung: Stefan Wancura


"Im Jahr 1945 gingen unsere Eltern fort und ließen uns in der Obhut zweier Männer zurück, die möglicherweise Kriminelle waren." Michael Ondaatje Seit dem 'Englischen Patienten' als nobelpreiswürdig erwogen zu werden, nimmt er mit beinah abwehrender Bescheidenheit zur Kenntnis. Und nun wurde ihm im Juli der Golden Man Booker Prize zuerkannt, eine einmalige Sonderauszeichnung für den besten mit dem Man Booker Prize ausgezeichneten Roman der letzten fünf Jahrzehnte. Sein neuer Roman "Kriegslicht", von Anne Leube ins Deutsche übertragen, beginnt im Jahr 1945: Nach Kriegsende wird der vierzehnjährige Nathaniel mit seiner Schwester Rachel von den Eltern in London zurückgelassen, in der Obhut einer mysteriösen Figur namens "Falter". Die Kinder vermuten einen Ganoven in ihm, fassen jedoch zunehmend Vertrauen, als sie dessen exzentrische Freunde kennenlernen, die sich fürsorglich um sie kümmern. Wer aber sind diese Menschen wirklich? Und was hat es zu bedeuten, dass die Mutter nach langem Schweigen aus dem Nichts wieder zurückkehrt? „Meine Sünden sind vielfältig", wiederholt sie, mehr gibt sie nicht preis. Als er erwachsen ist, beginnt Nathaniel die geheime Vergangenheit seiner Mutter als Spionin im Kalten Krieg aufzuspüren. Mit Unterstützung der Botschaft von Kanada

Eintritt: Euro 10,-/ 8,-/ 5,-

 

Mittwoch
19.09.18
19.30 Uhr
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Das Weiße Haus des Exils

Frido Mann, Irmela von der Lühe

Gespräch, Moderation: Meike Zwingenberger


Thomas Manns Leben im Exil: 1942 bezog Thomas Mann sein neues Haus in Pacific Palisades. Es war ein Refugium für den Schriftsteller, ein Treffpunkt des Exils und zugleich auch ein besonderer Ort für den Enkel Frido Mann. Im März 2018 kehrte er auf den Spuren seiner Erinnerung zurück in das Haus, das 2016 von der Bundesregierung mit großzügiger Unterstützung durch die Berthold Leibinger Stiftung erworben wurde. Die historisch bedeutende Neueröffnung dieses geschichtsträchtigen Hauses durch den Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier in diesem Sommer kann als wichtiger Beitrag verstanden werden, mit zukünftigen Stipendiat*innen den transatlantischen Dialog zu reanimieren. Und dieser Dialog steht auch im Zentrum der Überlegungen, die Frido Mann in seinem neuen Buch "Das Weiße Haus des Exils“ beschäftigen. Mit ihm ins Gespräch kommt die Erika-Mann-Forscherin, Kennerin der deutschsprachigen Exilliteratur und emeritierte Professorin für Neuere Deutsche Literatur an der Freien Universität Berlin, Irmela von der Lühe. Mit dem Wissen um das politische Engagement der Manns im Exil fragt sie nach den Potenzialen deutschsprachiger Exilliteratur, wie sie im Thomas Mann House, in Pacific Palisades, seiner Zeit repräsentiert war. Welche literarischen und publizistisch-essayistischen Werke entstanden in diesem Hause; welche Sicht hatte man in der Thomas Mann Familie auf die politische Weltlage nach Ausbruch des 2.Weltkrieges - und welche Gedanken können wir insbesondere für die Befragung unserer spannungsgeladenen Gegenwart wieder neu nutzbar machen? In Zusammenarbeit mit der Berthold Leibinger Stiftung

Eintritt: Euro 10,-/ 8,-/ 5,-

 

Donnerstag
20.09.18
19.00 Uhr
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Ein Abend für Roland Ostertag | 19.02.1931 – 11.05.2018

Eberhard Eppler, Klaus Töpfer

Gespräch


"Man soll die Hoffnung nie aufgeben wie einen Brief ohne Adresse" Prof. Roland Ostertag hat in den letzten 20 Jahren die Diskussionen in Stuttgart über Stadtgeschichte und Stadtgestalt geprägt. Beharrlich und unermüdlich hat er uns an die Geschichte unserer Stadt erinnert und uns mit ihr konfrontiert. Zahlreiche Initiativen wurden von ihm gegründet und haben zum Erhalt wichtiger baulicher Zeitzeugen, dem Alten Schauspielhaus, der Lusthausruine, dem Bosch-Areal und dem Hotel Silber geführt. Ebenso ist ihm die Gedenkstätte „Zeichen der Erinnerung“ am Nordbahnhof zu verdanken. Das Architektur-Forum Baden-Württemberg, eine von ihm über Jahrzehnte geprägte Stiftung, widmet Prof. Roland Ostertag seine nächste Veranstaltung. Bauherrn, Hochschullehrer, Mitstreiter und Weggefährten erinnern an das Leben des Architekten, langjährigen Professors an der TU Braunschweig, Präsidenten der Bundesarchitektenkammer - und die zahlreichen von ihm mit gegründeten Initiativen. Es sprechen unter anderem Prof. Dr. Erhard Eppler und Prof. Dr. Klaus Töpfer. Eine Veranstaltung des Architektur-Forum Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit dem Literaturhaus

Eintritt frei

 

Freitag
21.09.18
19.30 Uhr
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Erich Kästner: Emil, die Detektive und das doppelte Lottchen

Ulrike Draesner, John von Düffel

Veranstaltungsreihe: Klassiker der Literaturgeschichte Spezial

Gespräch, Moderation: Anja Brockert


Die Abenteuer von Emil und den Detektiven, die Geschichten vom doppelten Lottchen oder „Das fliegende Klassenzimmer“ sind Klassiker der Kinderliteratur - und begeistern Leser aller Generationen bis heute. Erich Kästner war freilich nicht nur ein erfolgreicher Kinderbuchautor, sondern auch Lyriker, Romancier und Journalist. Während des Nationalsozialismus stand sein Werk auf dem Index. In seinem geheimen Kriegstagebuch, das 2018 unter dem Titel „Das blaue Buch“ im Atrium Verlag publiziert wurde, kommentiert er mal bissig, mal bitter die Weltkriegsereignisse von 1941 bis 1945. Im Gespräch mit der Lyrikerin, Essayistin und Prosaautorin Ulrike Draesner und dem Dramaturgen und Autor John von Düffel wird es vor allem um zwei der bekanntesten Kinderbücher von Erich Kästner gehen: Emil und die Detektive (1929) und Das doppelte Lottchen (1949). Wir erleben noch einmal, wie der kluge Emil und seine Freunde einen Dieb durch Berlin jagen, um Gerechtigkeit walten zu lassen. Und verfolgen den Rollentausch des doppelten Lottchens, eines gewitzten Zwillingspaars, das einige Verwirrung stiftet. Eine Veranstaltungsreihe von: LpZ Stuttgart und SWR2 Wissen Gefördert vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg Video der Veranstaltung >>>

Eintritt: Euro 10,-/ 8,-/ 5,-

 

Samstag
22.09.18
18.00 Uhr
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Wandelkonzert der Singakademie Stuttgart

Veranstaltungsreihe: U35 - das Junge Literaturhaus

zwischen/stopp = Exkursion


Ob a cappella oder mit instrumentaler Begleitung: Die Singakademie Stuttgart bringt anspruchsvolle Chormusik aller Epochen zur Aufführung und greift dabei durchaus auch auf innovative Konzertformate zurück. In einem Wandelkonzert in der Stuttgarter Stadtbibliothek ziehen die 50 Sängerinnen und Sänger von Raum zu Raum und erzeugen dabei einen vielstimmigen Klang, der sowohl auf die unterschiedlichen Raumkonstellationen als auch das Können jedes Einzelnen abgestimmt ist. Aufdem Programm stehen Nacht-, Mond- und Sternengesänge u.a. von Robert Schumann und Clytus Gottwald, Camille Saint-Saëns, E¯rik Es˘envalds und Sara Teasdale und Hans Schanderl. Anmeldung unter

Eintritt frei

 

Montag
24.09.18
19.30 Uhr
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Spiegeljahre

Felix Huby

Buchpremiere, Lesung und Gespräch, Moderation: Wieland Backes


Zu seinem 80. Geburtstag am 21. Dezember dieses Jahres legt Felix Huby seinen dritten autobiografischen Roman "Spiegeljahre" vor: Christian Ebinger alias Felix Huby arbeitet seit 1972 als Korrespondent für den "Spiegel" in der Stuttgarter Redaktion. Gleich zu Beginn hat er Baden-Württembergs spektakulären Atommüllfall zu recherchieren und wird zum wichtigen Berichterstatter über die Verbrechen der Baader-Meinhof-Gruppe. Beim Stammheim-Prozess ist er ganz nah dran, auch als Jean Paul Sartre nach Stammheim kommt und als Terroristen das Flugzeug "Landshut" kapern und die Freilassung der Baader-Meinhof-Gruppe erzwingen wollen. Er berichtet über die Suizide der RAF-Mitglieder und ist jener Journalist, der wenig später den baden-württembergischen Ministerpräsidenten Hans Karl Filbinger mit dessen Kriegsgerichtsurteil konfrontiert. Dessen berühmt-berüchtigter Satz "Was damals Recht war, kann heute nicht Unrecht sein" wird ihn sein Amt kosten. Indes versucht seine Frau ihn als stellvertretenden Chefredakteur nach Ulm zurückzuholen. Doch alle Pläne werden obsolet, als sein kleiner Sohn ums Leben kommt - eine Erschütterung, die ihn zwingt, sein Leben nochmal neu zu befragen. Geboren 1938 in Dettenhausen bei Tübingen, war Felix Huby bis 1979 Journalist, zuletzt beim "Spiegel". Seitdem lebt er als freier Schriftsteller, Autor von Kinderbüchern, Kriminalromanen, Sachbüchern und 34 Fernseh-"Tatorten" mit den Kommissaren Bienzle, Palü, Heiland und Schimanski.

Eintritt: Euro 10,-/ 8,-/ 5,-

 

25.09.18
bis
26.09.18
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Claus Peymann liest Thomas Bernhard: Meine Preise

Claus Peymann

Lesung


Veranstaltungsbeginn an beiden Abenden: 19.30 Uhr "Das Schriftstellergeschwätz in den Hotelhallen Kleindeutschlands ist ja wohl das Widerwärtigste, das sich denken lässt." Auf die gesamte Menschheit schimpfend und über sich selbst den Kopf schüttelnd, entwirft Thomas Bernhard ein Selbstporträt des Autors als Preis- und Preisgeldempfänger. In zorniger Rückschau zieht er darin eine Bilanz der ihm verliehenen Literaturpreise und schildert die Tragödien, zu denen sich die Überreichung jeweils entwickelte - egal, ob Bremer Literaturpreis oder Georg-Büchner-Preis. Schimpfend, staunend, verfluchend-verlachend hadert Thomas Bernhard mit der Welt im Allgemeinen, dem Kulturbetrieb im Besonderen und ganz speziell mit sich selbst mittendrin. Als langjähriger und engster Weggefährte Thomas Bernhards hatte wohl kaum jemand so viel Einblick hinter die Kulissen wie die Theaterlegende Claus Peymann. An zwei bitterbösen und dabei zutiefst komischen Abenden im Literaturhaus Stuttgart lässt sich der bernhardsche Text "Meine Preise" in Auszügen oder gar als furioses Gesamtwerk erleben - gelesen von Claus Peymann, dem wohl einmaligsten Bernhard-Interpreten, den man sich nur denken kann. HÖRBUCHPREMIERE: Im Anschluss signiert Claus Peymann sein soeben bei "ROOF Music“ erschienenes Hörbuch „Meine Preise“ - und die Biographie „Mord und Totschlag“ (beides an unserem Büchertisch oder bereits vorab in der Buchhandlung im Literaturhaus erhältlich)

Eintritt: Euro 15,-/10,-/8,- (pro Abend)

 

Eintrittskarten erhalten Sie online hier, in der Buchhandlung im Literaturhaus (Mo-Fr 12-20 Uhr & Sa 10-16 Uhr), an vielen Vorverkaufsstellen sowie eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse. Kartentelefon für Literaturhausmitglieder: (0711) 22 02 17 - 47.

 

Literaturhaus Stuttgart, Breitscheidstraße 4, 70174 Stuttgart, Fon (0711) 22 02 17 - 3, Fax (0711) 22 02 17 - 48, info@literaturhaus-stuttgart.de, www.literaturhaus-stuttgart.de