Überblick
Überblick

Schülern und Schülerinnen sollten verstärkt Schreibwerkstätten angeboten werden. Über die aktive Beschäftigung mit Sprache und literarischen Formen kann der Verarmung der Sprache entgegengewirkt und die Freude an der Sprache gesteigert werden.

Kultur 2020 – Kunstkonzeption für Baden-Württemberg

Bereits 2004 beschließt die Kultusministerkonferenz Standards für die Lehrerbildung zu formulieren, in der die Kompetenzorientierung der Lehrenden in elf Punkten in den Mittelpunkt gestellt wird. Die Zielsetzung ist u.a. so formuliert, dass Lehrer die Fähigkeit von Schülern zum selbstbestimmten Lernen und Arbeiten fördern sollen.
Durch unsere langjährige Zusammenarbeit mit Schulen sehen wir aber, dass die Verankerung des Literarischen Schreibens innerhalb des regulären Deutschunterrichts noch in seinen Anfängen steckt. Die Lehrkräfte werden nach wie vor im Rahmen ihres Studiums und Referendariats nur sehr rudimentär mit den Möglichkeiten des Literarischen Schreibens als produktionsorientiertem Verfahren konfrontiert und es gibt bislang nur wenig Angebote, sich in diesem Bereich umfassend fortzubilden.
Im Literaturpädagogischen Zentrum (LPZ) im Literaturhaus Stuttgart können sich Deutschlehrer aller Schularten aus Baden-Württemberg in Form einer zweijährigen Fortbildung, die in Abstimmung mit dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg entwickelt wurde, weiter qualifizieren. Eine fachdidaktische Begleitung vom Lehrstuhl für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg hilft den Lehrkräften die Bedingungen zu klären, unter denen die eigene Schreiberfahrung auf den Schreibunterricht mit Schülern übertragen werden kann, und bietet ihnen neue Erkenntnisse der schreib- und literaturdidaktischen Forschung.

Kontakt
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Literaturhaus Stuttgart

Erwin Krottenthaler
Breitscheidstraße 4, 70174 Stuttgart
Fon (0711) 22 02 17 - 41, Fax (0711) 22 02 17 - 48
krottenthaler@literaturhaus-stuttgart.de
www.lpz-stuttgart.de