Philipp Schönthaler - Preisverleihung Wirtschaftsclub

Preisverleihung Wirtschaftsclub

Veranstaltungsreihe: Preis des Wirtschaftsclubs im Literaturhaus Stuttgart
Gesprächspartner: Peter Horváth
Laudatio: Wolfgang Niess
Der Schriftsteller Philipp Schönthaler erhält in diesem Jahr den Preis des Stuttgarter Wirtschaftsclubs. Der in Stuttgart geborene und in Konstanz wohnhafte Autor promovierte über Negationen des Erzählens bei Thomas Bernhard, W.G. Sebald und Imre Kertész. Seine eigenen dichten und klugen Erzählungen "Nach oben ist das Leben offen" sowie sein Roman "Das Schiff das singend zieht auf seiner Bahn" fragen nach unseren Lebens- und Arbeitswelten, nach der Durchschlagskraft von Leistungsparadigmen. Ästhetisch überzeugend, theoriegeschult und gewitzt komponiert verarbeitet er die Konsequenzen einer stetigen Selbstoptimierung und Ökonomisierung unseres Lebens. Entfremdung, das übersteigerte Streben nach Erfolg und die zugrundeliegende Angst vor dem Scheitern sind immer wieder Gegenstand seiner Literatur. Auch in essayistischen und philosophischen Texten fragt Schönthaler nach der Beziehung von Ökonomie und Subjekt. Jüngst ist bei Matthes&Seitz der Band "Portrait des Managers als junger Autor. Zum Verhältnis von Wirtschaft und Literatur – Eine Handreichung" erschienen. Die Laudatio für Philipp Schönthaler hält der Fernsehjournalist Wolfgang Niess; im Anschluss kommt der Preisstifter Prof. Péter Horváth, mit dem Autor ins Gespräch. Der Preis ist mit 5.000 € dotiert und fördert insbesondere Autorinnen und Autoren, die Fragen der Wirtschaft literarisch verarbeiten. Der Preis wird zum siebten Mal vergeben, PreisträgerInnen waren u.a. Matthias Nawrat, Annette Pehnt und Martin Suter.

In Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftclub im Literaturhaus Stuttgart e.V.
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Programm Literaturhaus Stuttgart
ausstellungen
03.11.17
bis
12.11.17
K: KafKa in KomiKs
20.09.17
bis
30.11.17
Nr. 13: Literatur Schaufenster. Bücher & Autoren, die wir nicht vergessen wollen
sammlung insel
10.10.17
bis
13.12.17
La Grieta – Der Riss. Europa, Grenzen, Identität
Guillermo Abril, Carlos Spottorno