Freitag 18.12.15 20.00 Uhr

Literatur und Erwachsenwerden

Veranstaltungsreihe: Literatur und ihre Vermittler
Lesung und Gespräch
Moderation: José F. A. Oliver
„Kindheits-Orte verkörpern Transiträume oder Fluchtpunkte, sei es als verlorene Heimat, sei es als utopische Schlaraffenländereien“ Caroline Roeder

Über Literatur und Erwachsenwerden sprechen der Schriftsteller Nils Mohl und die Professorin und Leiterin des Zentrums für Literaturdidaktik Kinder, Jugend und Medien (ZeLD) an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg, Caroline Roeder. Zwischen November 2015 und Juni 2017 treffen in der Reihe Literatur und ihre Vermittler erneut zehn bedeutende Schriftsteller auf ebenso namhafte Wissenschaftler. Ausgangspunkt für das von José F.A. Oliver moderierte Gespräch ist ein Essay, den Nils Mohl eigens für diesen Abend verfasst hat und der die Grundlage für folgende Fragen bildet: Wie werden wir heute erwachsen? Was hat der Jugendroman überhaupt mit „der Jugend“ zu tun? Hat die Darstellung von Adoleszenz eigene literarische Formen? Die Arbeitsschwerpunkte von Caroline Roeder, Prodekanin für Forschung, umfassen die Bereiche Kinder- und Jugendliteratur, Topographieforschung, Erinnerungskultur sowie Literaturkritik. Von 2006 bis 2008 war sie u.a. Juryvorsitzende des Deutschen Jugendliteraturpreises. Nils Mohl zählt zu den bekanntesten deutschsprachigen Jugendbuchautoren. Für seinen Roman „Es war einmal Indianerland”, der nächstes Jahr vom Studenten-Oscar-Preisträger Ilker Çatak verfilmt wird, wurde er mit dem
Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis und mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. Das Buch ist Auftakt einer „Liebe-Glaube-Hoffnung“-Trilogie über das Erwachsenwerden, die mit „Zeit für Astronauten“ 2016 abgeschlossen sein wird.

Die Veranstaltungsreihe ist Teil einer zweijährigen Weiterbildung für Deutschlehrkräfte aus Baden-Württemberg, in Zusammenarbeit mit der Otto-Friedrich-Universität Bamberg und dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg, gefördert durch die Robert Bosch Stiftung und die Breuninger Stiftung
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Programm Literaturhaus Stuttgart
veranstaltungen
Dienstag
12.12.17
20.00 Uhr
Bistro | Café
Marc Augé, Ulrich Raulff
Mittwoch
13.12.17
20.00 Uhr
Heinrich Böll: Die verlorene Ehre der Katharina Blum
Ulrike Draesner, John von Düffel
Freitag
15.12.17
20.00 Uhr
Notizen zum Schreiben
Ulrike Wörner, Joachim Zelter
Dienstag
19.12.17
19.00 Uhr
Peter Handke und kein Ende
Peter Hamm
Mittwoch
20.12.17
19.30 Uhr
Wanted: Wendelin Niedlich!
Hannelore Schlaffer, Friedrich Schirmer, Jan Peter Tripp
Montag
08.01.18
19.00 Uhr
Tyll - Daniel Kehlmann
Mittwoch
10.01.18
20.00 Uhr
Weine nicht, wenn der Regen fällt... - Eine Schlagerreise von Rudi Schuricke bis Helene Fischer
Rainer Moritz
Donnerstag
11.01.18
20.00 Uhr
Irmgard Keun: Das Werk
Heinrich Detering, Ursula Krechel
Dienstag
16.01.18
17.00 Uhr
Über Albrecht Fabri
Ulrich Keicher
Mittwoch
17.01.18
20.00 Uhr
William Shakespeare: Macbeth
Ulrike Draesner, John von Düffel
Freitag
19.01.18
20.00 Uhr
Themen im Drama
Lutz Hübner, Thomas Richhardt
Montag
22.01.18
11.00 Uhr
Naturlyrik
Nico Bleutge, Dr. Christian Schärf
Montag
22.01.18
20.00 Uhr
Was taugt dem Künstler das Buch? Slevogt, Picasso, Grieshaber...
Stefan Soltek
Dienstag
23.01.18
20.00 Uhr
Robert Bosch. Unternehmer im Zeitalter der Extreme
Peter Theiner
Mittwoch
24.01.18
09.00 Uhr
Agnes
Peter Stamm
Freitag
26.01.18
18.00 Uhr
Passhöhe - Schweizer Stimmen im Stuttgarter Literaturhaus
Martina Clavadetscher, Schreibkollektiv AJAR, Ralph Dutli, Serpentina Hagner, Dana Grigorcea, Perikles Monioudis, Jürg Halter
Montag
29.01.18
20.00 Uhr
Tyll
Daniel Kehlmann
Dienstag
30.01.18
20.00 Uhr
Der Sommer ihres Lebens
Barbara Yelin, Thomas von Steinaecker
Mittwoch
31.01.18
19.00 Uhr
Erben des Holocaust - Leben zwischen Schweigen und Erinnerung
Freitag
16.02.18
19.00 Uhr
Entlang den Gräben - Eine Reise durch das östliche Europa bis nach Isfahan
Navid Kermani
Donnerstag
08.03.18
20.00 Uhr
Der große Plan
Wolfgang Schorlau