Dienstag 27.05.14 20.00 Uhr

Denkfabriken. Die Rolle der Intellektuellen in der Ukraine

Veranstaltungsreihe: Rebellen - Ukraine im Visier
Lesung und Gespräch
Moderation: Claudia Dathe
Übersetzung: Katja Stetsevych
"Demokratie in den falschen Händen ist wie ein riskantes Kartenspiel: Die Chancen auf Sieg stehen schlecht, dafür ist die Wahrscheinlichkeit hoch, alles zu verspielen." Serhij Zhadan

Die Rolle der Intellektuellen spielt in Zeiten gesellschaftlicher und politischer Umbrüche durch die Geschichte und Länder hindurch eine große Bedeutung. Nicht nur die Orange Revolution in der Ukraine im Jahr 2004, sondern auch die gegenwärtigen Proteste in der Ukraine werden nach innen wie außen maßgeblich mitgetragen von führenden Intellektuellen und Schriftstellern. Sie vermitteln und kommentieren diese ins internationale Ausland und unterstützen sie zugleich nach innen. Dem konkreten parteipolitischen Handeln enthoben, analysieren sie auf der Folie der ukrainischen Geschichte die gegenwärtigen Prozesse und sind in der Lage, vereinfachende Meinungsbildungen im In- und Ausland differenziert zu beleuchten. Dabei werden vielfältige Formen gefunden, über die Widerstand etabliert und weitergetragen wird: neben der Flut von Texten in klassischen Medien, der Rückkehr zum offenen Brief werden wichtige Informationen und Reflexionen auch über soziale Netzwerke vermittelt. Zwei internationale Vertreter aus den Feldern Literatur, Theater und (Zeit-)Geschichte geben am 27. Mai Einblick in ihr Denken. Michail Schischkin, geb. 1961 in Moskau, studierte Germanistik und Anglistik. Seit 1995 lebt er mit seiner Familie in der Schweiz. Seine Romane wurden in viele Sprachen übersetzt und zahlreich ausgezeichnet. 2011 erschien sein Roman „Venushaar“ auf Deutsch, für den er den internationalen Literaturpreis des Hauses der Kulturen der Welt erhielt. Svitlana Oleshko wurde in Charkiw in der Ukraine geboren und arbeitet als Regisseurin, Produzentin und Drehbuchautorin; zu ihren Inszenierungen gehören u.a. Red Elvis nach Texten von Serhij Zhadan.

Die Abschlussveranstaltung in der Reihe „Rebellen. Ukraine im Visier“ findet am 2.6. mit Andrej Kurkow und Rebecca Harms im Literaturhaus statt.

Gefördert von der Robert Bosch Stiftung
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Programm Literaturhaus Stuttgart
veranstaltungen
Dienstag
19.12.17
19.00 Uhr
Peter Handke und kein Ende
Peter Hamm
Mittwoch
20.12.17
19.30 Uhr
Wanted: Wendelin Niedlich!
Hannelore Schlaffer, Friedrich Schirmer, Jan Peter Tripp
Montag
08.01.18
19.00 Uhr
Über Tyll von Daniel Kehlmann
Mittwoch
10.01.18
20.00 Uhr
Weine nicht, wenn der Regen fällt... - Eine Schlagerreise von Rudi Schuricke bis Helene Fischer
Rainer Moritz
Donnerstag
11.01.18
20.00 Uhr
Irmgard Keun: Das Werk
Heinrich Detering, Ursula Krechel
Dienstag
16.01.18
17.00 Uhr
Über Albrecht Fabri
Ulrich Keicher
Mittwoch
17.01.18
20.00 Uhr
William Shakespeare: Macbeth
Ulrike Draesner, John von Düffel
Freitag
19.01.18
20.00 Uhr
Themen im Drama
Lutz Hübner, Thomas Richhardt
Montag
22.01.18
11.00 Uhr
Naturlyrik
Nico Bleutge, Dr. Christian Schärf
Montag
22.01.18
20.00 Uhr
Was taugt dem Künstler das Buch? Slevogt, Picasso, Grieshaber...
Stefan Soltek
Dienstag
23.01.18
20.00 Uhr
Robert Bosch. Unternehmer im Zeitalter der Extreme
Peter Theiner
Mittwoch
24.01.18
09.00 Uhr
Agnes
Peter Stamm
Freitag
26.01.18
18.00 Uhr
Passhöhe - Schweizer Stimmen im Stuttgarter Literaturhaus
Martina Clavadetscher, Schreibkollektiv AJAR, Ralph Dutli, Serpentina Hagner, Dana Grigorcea, Perikles Monioudis, Jürg Halter
Montag
29.01.18
20.00 Uhr
Tyll
Daniel Kehlmann
Dienstag
30.01.18
20.00 Uhr
Der Sommer ihres Lebens
Barbara Yelin, Thomas von Steinaecker
Mittwoch
31.01.18
19.00 Uhr
Erben des Holocaust - Leben zwischen Schweigen und Erinnerung
Andrea von Treuenfeld, Marcel Reif
Mittwoch
07.02.18
20.00 Uhr
Die Hauptstadt
Robert Menasse
Freitag
16.02.18
19.00 Uhr
Entlang den Gräben - Eine Reise durch das östliche Europa bis nach Isfahan
Navid Kermani
Donnerstag
08.03.18
20.00 Uhr
Der große Plan
Wolfgang Schorlau