Mittwoch 24.03.04 19.00 Uhr

Lernen - die Entdeckung des Selbstverständlichen

Veranstaltungsreihe: Bildung
Gespräch
Gesprächspartner: Reinhard Kahl
"Jedes Gehirn ist nichts anderes als das Protokoll seiner Benutzung" (M.S.) - Hirnforscher haben die Erregung in den Köpfen von Schülern gemessen. Vormittags im Unterricht kamen sie auf die niedrigsten Werte. Was ist da nur in den grauen Zellen los? Dabei ist eine Botschaft der neurobiologischen Lernforschung völlig unbestritten: Das Gehirn kann nicht nichtlernen. Wehren sich womöglich die Schülerhirne gegen eine Kultur, die Lernen häufig noch wie die Verabreichung bitterer Medizin inszeniert? Woher kommt die Ansicht, Lust und Leistung verhielten sich zueinander wie Feuer und Wasser? Der Psychiater und Hirnforscher Manfred Spitzer tritt an, das Gegenteil zu belegen: "Lernen ist eine legale und von allen Nebenfolgen freie Droge". Wenn sich das Lernorgan allerdings zu lernen weigert, dann stimmt etwas nicht. Könnte es sein, dass es zuweilen unterfordert ist, obwohl - oder weil - ihm zu viel aufgetischt wird? Woran liegt es, wenn Jugendliche Symptome von geistiger Bulimie aufweisen?

In Zusammenarbeit mit der Breuninger Stiftung
Eintritt: Euro 6,-/4,50
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Bild: Lernen - die Entdeckung des Selbstverständlichen - Manfred SpitzerBild: Lernen - die Entdeckung des Selbstverständlichen - Manfred SpitzerBild: Lernen - die Entdeckung des Selbstverständlichen - Manfred SpitzerBild: Lernen - die Entdeckung des Selbstverständlichen - Manfred SpitzerBild: Lernen - die Entdeckung des Selbstverständlichen - Manfred SpitzerBild: Lernen - die Entdeckung des Selbstverständlichen - Manfred SpitzerBild: Lernen - die Entdeckung des Selbstverständlichen - Manfred Spitzer
© Heiner Wittmann
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