Donnerstag 11.12.08 20.00 Uhr

Die Logik der Sorge. Verlust der Aufklährung durch Technik und Medien.

Impulsreferat und Gespräch
Aufbauend auf der Arbeit von Michel Foucault über Macht und neue Kontrollmöglichkeiten hat Bernard Stiegler einen Essay geschrieben, der kürzlich in der Edition Unseld unter dem Titel Die Logik der Sorge. Verlust der Aufklärung durch Technik und Medien erschien. In ihm macht Stiegler die Dringlichkeit deutlich, für sich Sorge zu tragen, individuell und kollektiv, gegen den Willen des Marketings, das die Existenz auf konsumorientierte Märkte reduziert. Bernard Stiegler, der zu den bekanntesten französischen Philosophen und Publizisten zählt, leitet die Abteilung "Kulturelle Entwicklung" im Centre Georges Pompidou. Sein Buch Passer à l'acte (2003) legt offen, dass er von 1978 bis 1983 eine Gefängnisstrafe wegen bewaffneten Raubüberfalls abbüßte. Das Gespräch mit Bernard Stiegler führt Werner Hamacher, Professor für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Goethe-Universität in Frankfurt, dessen Arbeiten im Grenzgebiet zwischen den Literaturwissenschaften und der Sprach- und Geschichtsphilosophie sowie im Bereich der Ästhetik und der Hermeneutik liegen.
In Zusammenarbeit mit dem Institut français de Stuttgart
Mit Unterstützung der Adolf Würth GmbH & Co KG

Eintritt: EUR 8,-/6,-/4,-
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Bild: Die Logik der Sorge. Verlust der Aufklährung durch Technik und Medien. - Bernard StieglerBild: Die Logik der Sorge. Verlust der Aufklährung durch Technik und Medien. - Bernard StieglerBild: Die Logik der Sorge. Verlust der Aufklährung durch Technik und Medien. - Bernard StieglerBild: Die Logik der Sorge. Verlust der Aufklährung durch Technik und Medien. - Bernard StieglerBild: Die Logik der Sorge. Verlust der Aufklährung durch Technik und Medien. - Bernard StieglerBild: Die Logik der Sorge. Verlust der Aufklährung durch Technik und Medien. - Bernard Stiegler
© Heiner Wittmann
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Aufleuchtende Details
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