Donnerstag, 22. November, 20 Uhr
Schreibfiguren: sehen/hören/schreiben

Veranstaltungsreihe - Autoren zwischen den Medien
Alban Nicolai Herbst

Hettche  -  Janssen  - Herbst Janssen -  Herbst Herbst

Gesprächspartner: Thomas Hettche und Ulrike Janssen

in Zusammenarbeit mit den Literaturhäusern Köln und Basel


Montag, 19. November
Junge deutsche Literatur

Annette Pehnt und Tanja Schwarz
Moderation: Irene Ferchl
Annette Pehnt A. Pehnt  I.Ferchl  T.Schwarz Tanja Schwarz

Zwei junge Schriftstellerinnen aus Baden-Württemberg präsentierten ihre literarischen Debüts und sprachen über neue Pläne. Annette Pehnt, geboren 1967, lebt als Kritikerin und freie Autorin in Freiburg. Von ihr erschien jüngst der Roman Ich muss los. Tanja Schwarz, geboren 1970, veröffentlichte den Erzählungsband Der nächtliche Skater. Sie studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und lebt heute in Berlin.

in Zusammenarbeit mit dem Verband der Verlage und Buchhandlungen in Baden-Württemberg e.V.


Donnerstag 15. November 2001
Parlando

Lesung und Gespräch mit Bodo Kirchhoff
Moderation: Uwe Kossack (SWR)

U. Kossak  B. KirchhoffElf Jahre nach dem Erfolg von Infanta präsentiert Bodo Kirchhoff nun seinen neuen Roman Parlando. Am Beginn der spannenden Generationengeschichte stehen die Selbstbezichtigungen des 35jährigen Karl Faller in einer Mordsache und die mehrwöchigen Verhöre durch eine junge Staatsanwältin. In das Zentrum des Erzählens rücken immer zwingender der schillernde Vater Kristian sowie eine rätselhafte Fremde, die in allen von Kristian verfassten Stadtführern (Rom, Lissabon, Marrakesch, Buenos Aires) auftaucht - einzige Geliebte seines Vaters, die Karl selbst noch nicht erobert hat.
1948 in Hamburg geboren, lebt Bodo Kirchhoff heute in Frankfurt/Main und am Gardasee.


Rodica Draghincescu              und
"Ich habe keinen vater
und sehr viele mütter
sie gebaren abwechselnd
eine mit der anderen körper das gleiche kind"

Eckhard Rhode
".....
übergänge
regengeräusche
nichtichichnicht
nachdenkenmüssen
aushaltenkönnen
....."

Lesung in Rumänisch und Deutsch
Dienstag, 13. November 2001, 20 Uhr, Literaturhaus Stuttgart
Eine Veranstaltung der Akademie Schloss Solitude und des Literaturhaus Stuttgart

Rodica Draghincescu
und Eckhard Rhode


Der Versuch, ihrer Sprache Stimme und Atem zu verleihen, eint diese zwei Autoren ebenso wie die Tatsache, in der literarischen Reihe der Edition Solitude 2001 zu veröffentlichen. Viele Stimmen kreuzen sich in Rodica Draghincescus erstem deutschen Gedichtband Phäno-menologie des geflügelten Geschlechts: Die Poesie der rumänischen Autorin ist mal schamlos und kämpferisch, dann auch still, melancholisch, auf der Suche nach den Geheimnissen ihrer eigenen Zeit. Eckhard Rhodes Unschrift, analytische und kombinative Texte und Textstücke von 1987 bis 2000, eröffnen dem Titel entsprechend gerade im gesprochenen Kontext eine neue Dimension: Atem, Laut, Silbe, Herzschlag, Puls, Gehör fließen in die Erfahrbarkeit der Texte ein.

Die rumänische Autorin und Universitätsdozentin und der Hamburger Schriftsteller, Musiker und Restaurantbesitzer waren 2000 und 2001 Stipendiaten der Akademie Schloss Solitude. Die Lesung findet in rumänischer und deutscher Sprache statt. Die deutschen Texte Rodica Draghincescus werden von Barbara Stoll gelesen.


Ort: Literaturhaus Stuttgart
Breitscheidstr. 4, 70174 Stuttgart
Eintritt: 12 DM / 9 DM
Voranmeldung erwünscht: Tel. 0711-182 2391
Eine Veranstaltung der Akademie Schloss Solitude (www.akademie-solitude.de) und des Li-teraturhaus Stuttgart.


Samstag, 10. November 2000, 18 Uhr

Thaddäus Troll-Preis 2001 für die in Esslingen und Italien lebende Schriftstellerin Anna Breitenbach.

Der Förderkreis deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg e.V. verlieh den mit 10.000 DM dotierten Thaddäus Troll-Preis 2001 an Anna Breitenbach für ihren Roman Fremde Leute.

Die Laudatio hielt der Literaturwissenschaftler und Schriftsteller dr. Hermann Kinder.

"Anna Breitenbachs literarischer Werdegang ist ganz im Sinne des Namensgebers des Thaddäus Troll-Preises gekennzeichnet von präziser, unbestechlicher Wirklichkeitswahrnehmung, die in möglichst schlackenfreie, da und dort fast gläsern anmutende Sprache und Form überführt wird." (aus der Begründung der Jury)

Ort: Literaturhaus Stuttgart, Breitscheidstraße 4


Uwe Kossak  Péter EsterházyMittwoch 7. November 2001
20 Uhr
Harmonia Cælestis
Lesung und Gespräch mit Péter Esterházy
in deutscher Sprache
Moderation: Uwe Kossack (SWR)



Péter Esterházy

Harmonia Cælestis erzählt die Geschichte der Esterházys, eine der großen Aristokratenfamilien Europas, die sich über Jahrhunderte in die ungarische und habsburgische Geschichte eingeschrieben haben.

Publikum Lesung P. Esterházy
Doch wäre Esterházy nicht der als Erneuerer der ungarischen Literatur bekannt gewordene Autor, wenn er die Familien- und Landeschronik nicht auf vielfache Weise unterliefe. Das erste Buch Numerierte Sätze aus dem Leben der Familie Esterházy stellt sich dar als buntes Kaleidoskop von Episoden, Mythen und Legenden.

Buch II widmet sich dem 20. Jahrhundert, der Weg der Familie von der Räterepublik bis in die jüngere Vergangenheit. "Es ist elend schwer zu lügen, wenn man die Wahrheit nicht kennt."

Péter EsterházyEsterházy wurde 1950 in Budapest geboren, wo er auch heute lebt. Für Harmonia Cælestis wurde ihm 2001 der Ungarische Literaturpreis und der Sándor-Márai-Preis verliehen.

 

      


F.C. DeliusMittwoch, 31. Oktober 2001                                              Homepage
20 Uhr

Der Königsmacher
Lesung und Gespräch mit Friedrich Christian Delius
Moderation: Uwe Kossack (SWR)

In seinem satirischen Roman beschreibt Delius die Versuche des mäßig erfolgreichen Schriftstellers Albert Rusch, endlich einen Bestseller zu schreiben. In seiner Recherche nach einem passenden Stoff stößt Rusch auf eine alte Familiengeschichte und verliert sich mehr und mehr in der Rolle eines Nachfahren der Preußenkönige. Als Leitfigur eines neu entdeckten Preußen-Mythos avanciert er schließlich zum Medienstar und Erfinder des ‚Preußen-Jahres'.
F.C. Delius und Uwe Kossak Friedrich Christian Delius, bekannt durch zahlreiche Romane und Erzählungen, wurde 1943 in Rom geboren, wuchs in Hessen auf und lebt heute in Berlin.



 

 


Gastveranstaltung

Dienstag, 23. Oktober 2001
                               
20 Uhr
Genial oder gelogen?
Sebastian Haffners "Geschichte eines Deutschen"

Es diskutierten:

Prof. Dr. Henning Köhler, Freue Universität Berlin, Autor des FAZ-Artikels (16.8.2001), in dem er die Entstehungszeit des Manuskripts anzweifelt. Uwe Soukoup, freier Journalist, Berlin, Autor der Biographie: Ich bin nun mal Deutscher - Sebastian Haffner, Berlin 2001. Jutta Krug, WDR/arte, Köln, Aufsatz Exil in Großbritannien am Beispiel von Sebastian Haffner, 1990 mit Haffner-Interview. Prof. Dr. Gerhard Hirschfeld, Direktor der Bibliothek für Zeitgeschichte, Stuttgart. Präsident des internationalen Komitees für die Geschichte des Zweiten Weltkriegs.

Moderator: Werner Birkenmaier, ehem. Ressortleiter der Stuttgarter Zeitung.


U.Soukup J. Krug W. Birkenmaier
Prof. Köhler Prof. Hirschfeld Von links:
Uwe Soukoup

Jutta Krug

Werner Birkenmaier

Prof. Dr. Henning Köhler,

Prof. Dr. Gerhard Hirschfeld

Veranstalter: Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, Stuttgart


Rückblick 2001
Archiv A-Z

Fotos: © Heiner Wittmann

 
 

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