Stuttgarter Nachrichten, 19.11.2001:
Torsten Schöll
Ein Areal für Poeten und Freigeister
Literaturhaus nimmt Betrieb auf - OB Schuster
fordert Geld vom Land "Stuttgarts Weg zu einem eigenen
Literaturhaus war lang und voller Hindernisse. Allen Widrigkeiten
zum
Trotz: Seit Samstagabend haben Erzähler, Poeten und
ihr Publikum einen - im eigentlichen Wortsinn - festen Platz
im Stuttgarter Kulturbetrieb. "
Stuttgarter
Zeitung, 19. 11.2001:
Zur Person
"Der Schriftsteller W. G. Sebald, 1944 in Wertach
im Allgäu geboren, ist einer der international
renommiertesten deutschen Autoren. Vor etwa 15 Jahren
wandte sich Sebald, der an der Universität in Norwich
Literaturwissenschaft lehrt, dem literarischen Schreiben
zu. "
Stuttgarter
Zeitung, 19. 11.2001
W.G. Sebald, Zertreute Reminiszenzen.
Gedanken zur Eröffung eines Stuttgarter Hauses
Stuttgarter
Nachrichten, 19.11.2001:
E. M. Schlosser
Eröffnungslesung
Details und Fotos, zum Universum geformt
Eröffnungslesung im Stuttgarter Literaturhaus:
W. G. Sebald und Sigrid Löffler im Gespräch
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Frankfurter
Allgemeine Zeitung,
20. 11.2001
Martin Halter
Weltwerkstatt
Schwabenstolz: Auch Stuttgart hat jetzt ein Literaturhaus
"Der junge Literaturwissenschaftler Florian Höllerer
... : 'Das Literaturhaus drückt das kulturelle Selbstverständnis
Stuttgarts aus. Hier wird das beflügelnde gefühl
vermttelt, in einer Stadt zu leben, in der sich etwas
bewegt.' Literaturhausmeister müssen heute so reden,
aber bei Höllerer sind das mehr als leere Worte.
Sein Vater, Walter Höllerer, war einst Herausgeber
der Zeitschrift "Sprache im technischen Zeitalter",
und der Sohn hat mit den ersten Veranstaltungen im Exil
bereits angedeutet, wie er sich seinen erweiterten Literaturbegriff
im Spannungsfeld von Gentechnik, Medienethik und Poesie
vorstellt. Wo einst Zündkerzen und Blitzableiter
gfertigt wurden, soll nun die Literatur innovative Funken
schlagen."
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